3. Auflage von „Sport im Bagno-Park“ für Bewegung, Lebensfreude und Nachhaltigkeit
Sechs Wochen volles Programm

Steinfurt -

Bewegung, Lebensfreude, Nachhaltigkeit – das verspricht die 3. Auflage von „Sport im Bagno-Park“. Sechs Wochen gibt es von morgens bis abends ein volles Programm, Jung und Alt in Steinfurt für Aktivitäten an der frischen Luft zu begeistern.

Mittwoch, 17.06.2020, 15:30 Uhr aktualisiert: 17.06.2020, 17:10 Uhr
Veranstalter, Vereinsvertreter und Sponsoren haben sich im Französischen Garten getroffen, um das Programm für sechs Wochen „Sport im Bagno-Park“ vom 29. Juni bis 3. Juli vorzustellen. Jeder Bürger ist willkommen, mitzumachen.
Veranstalter, Vereinsvertreter und Sponsoren haben sich im Französischen Garten getroffen, um das Programm für sechs Wochen „Sport im Bagno-Park“ vom 29. Juni bis 3. Juli vorzustellen. Jeder Bürger ist willkommen, mitzumachen. Foto: Drunkenmölle

Claudia Bögel-Hoyer hatte sich beim Pressetermin fürs Foto flugs die Boxhandschuhe übergestreift. Eine Warnung an die politische Gegnerschaft, dass die Bürgermeisterin, statt weiter im Kuschelkurs zu fahren, jetzt mit härteren Bandagen um das Spitzenamt im Rathaus im Angriffs- oder Verteidigungshaltung (wahl-)kämpfen wird? Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Nein, Bögel-Hoyer war zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Michael Schell am späten Dienstagnachmittag in den Französischen Garten am Bagno-Eingang gekommen, um die Aktion „Sport im Bagno-Park“ mit aller Schlagkraft zu unterstützen. In Kooperation mit der Stadt Steinfurt und dem Stadtsportverband veranstaltet der Kreissportbund die mittlerweile dritte Auflage dieser Aktion. Trotz Corona-Krise können 139 von ursprünglich 176 Angeboten werden.

Das Programm erstreckt sich über sage und schreibe sechs Wochen: vom 29. Juni bis 7. August. Neben Breitensport Burgsteinfurt, dem Turnerbund Burgsteinfurt, dem TV Borghorst, dem TC Grün-Weiß Burgsteinfurt, der Luftsportgemeinschaft Steinfurt und der SSG Stormvogel macht erstmals auch der neue Verein „Wie wollen wir leben?“ mit. Ziel aller Beteiligten ist es, das Thema Nachhaltigkeit stärker als bisher schon geschehen mit dem Sport in Steinfurt zu verknüpfen. Vereinsvorsitzender Uli Ahlke dazu: „Uns ist es nicht nur wichtig, wie wir zukünftig leben, sondern uns auch bewegen wollen.“

„Das Programm übertrifft alle Erwartungen“, war Uli Fischer, Vorstandsvorsitzender des Kreissportbundes, dankbar für die Unterstützung der Ehrenamtler in den Vereinen, der Stadt und der Sponsoren (Stadtwerke, AOK und Kreissparkasse, deren Center-Leiter Stephan Runde einen Scheck über 2500 Euro der KSK-Sportstiftung mitgebracht hatte), dieses Event auf die Beine zu stellen und damit auch die Bedeutung des Sports für die Stadt und das Zusammenleben zu unterstreichen. Fischer zollte unter anderem in diesem Zusammenhang dem neuen Beigeordneten Michael Schell Respekt: „Was den Sport betrifft, hat er einen bravourösen Einstand gegeben.“

Alle Aktionen und Angebote einzeln aufzuführen, würde diese Zeitungsseite sprengen. Aufgeführt sind sie in einem übersichtlichen Flyer, der einen umfassenden Überblick gibt, was, wann und wo gemacht wird. Alles Info gibt‘s auch online beim Stadtsportverband.

Grundsätzlich gilt: Die Angebote richten sich an alle Bürger der Stadt und Umgebung, Alt und Jung, offen und kostenlos für alle Interessierten, insbesondere auch diejenigen, so fügte Fischer an, die sich, aus welchen Gründen auch immer, vom Sport in Steinfurt bislang noch nicht so stark angesprochen fühlten.

Die Palette ist wirklich bunt. Wer will, kann schon morgens um 6.15 Uhr mit dem „Early Bird“ und entspannter Gymnastik den Tag beginnen. Es gibt Yoga, Aroha, Krav Manga, Pilates, Fazientraining, Tanzen, Tennis, Zumba, Radtouren (zu Sportstätten und Nachhaltigkeitsthemen), bewegte und entspannte Mittagspausen. „Aktiv 50+“, Wettkampfspiele für Jugendliche und, und, und. Treffpunkt ist mit wenigen Ausnahmen der Bagno-Eingang. Ein Standort, der, so betonen die Veranstalter, ideal schon zu Fuß oder dem Rad erreichbar ist und sich wunderbar in die Breite ziehen lasse, um alle Corona-Regeln und Abstände einzuhalten. Dann muss sich auch niemand vor der Schlagkraft der Bürgermeisterin in Boxhandschuhen fürchten . . .

 

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