Rat wird kleiner
„Die Linke“ tritt nicht mehr an

Steinfurt -

Im Rat der Stadt Steinfurt wird nach der Kommunalwahl am 13. September voraussichtlich eine Partei weniger vertreten sein. Während CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GAL und FWS ihre Wahlvorschläge im Steinfurter Rathaus bereits eingereicht haben, wird die „Die Linke“ in der Kreisstadt nicht mehr antreten.

Dienstag, 21.07.2020, 16:38 Uhr aktualisiert: 22.07.2020, 18:12 Uhr

Im Rat der Stadt Steinfurt wird nach der Kommunalwahl am 13. September voraussichtlich eine Partei weniger vertreten sein. Während CDU , SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GAL und FWS ihre Wahlvorschläge im Steinfurter Rathaus bereits eingereicht haben, wird die „ Die Linke “ in der Kreisstadt nicht mehr antreten. Sollte die AfD wider Erwarten doch noch ihren Hut im Rennen um das Bürgermeisteramt oder Ratsmandate in den Ring werfen, wäre dafür nur noch wenig Zeit. Am Montag (27. Juli) läuft die Bewerbungsfrist in der Stadtverwaltung ab.

Wer auf den letzten Drücker noch antreten möchte, sollte sich sputen, rät Stefan Elpers, zuständiger Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung, dazu, möglichst umgehend die notwendigen Unterlagen abzugeben. Diese müssen noch geprüft werden. Spätestens am 24. August wird der Wahlleiter die zugelassenen Wahlvorschläge öffentlich bekannt geben.

Was „Die Linke“ betrifft, so verzichtet sie definitiv auf eine erneute Kandidatur. Bislang ist die Partei im Steinfurter Stadtrat mit zwei Abgeordneten (Fraktionsvorsitzender Ulrich Kemper, stellvertretende Fraktionsvorsitzende Meike Czortek vertreten. Marvin Hielscher, Sprecher des Ortsverbandes Steinfurt, der von Linken-Mitgliedern in den Städten Steinfurt und Horstmar sowie in den Gemeinden Metelen und Laer gebildet wird, erklärte dazu, dass sich der Ortsverband nach langer Überlegung entschieden habe, eine Pause einzulegen. Obwohl sich „Die Linke“ durchaus Chancen ausgerechnet habe, wieder ins Steinfurter Rathaus einzuziehen, erlaube es oftmals die berufliche Situation geeigneter Kandidaten nicht, eine kontinuierliche Partei- und Rats­politik fortzusetzen. Es gelte zunächst, alle Kräfte für den Restart zu bündeln. Ziel sei es, in fünf Jahren wieder in Steinfurt an den Start zu gehen.

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