Projektteilnehmer bei „Lernen fördern“ schaffen Modell in Abstandsgröße
Dieses Virus ist nicht ansteckend

Burgsteinfurt -

Wie groß ist der Corona-Abstand von Ein-Meter-Fünfzig eigentlich? Teilnehmer der „Berufsvorbereitung“ des Vereins „Lernen fördern“ haben diese Frage beantwortet – und ein Modell aus Holz gezimmert.

Donnerstag, 30.07.2020, 15:28 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 16:55 Uhr
Sie haben fleißig dazu beigetragen, den 1,5-Meter-Virus zu gestalten (v.l.): Justin Greive, Robin Herrmann, Andreas Schlieker (pädagogische Fachkraft des Lernen fördern), Patrizia Madau, Emely Klippenstein, Vahid Isenaj, Noel Mutke, Kinga Fedyniak, Maria Mensing, Livrike Hüls, Yuria Olscher, Josy Safran.
Sie haben fleißig dazu beigetragen, den 1,5-Meter-Virus zu gestalten (v.l.): Justin Greive, Robin Herrmann, Andreas Schlieker (pädagogische Fachkraft des Lernen fördern), Patrizia Madau, Emely Klippenstein, Vahid Isenaj, Noel Mutke, Kinga Fedyniak, Maria Mensing, Livrike Hüls, Yuria Olscher, Josy Safran.

Wie groß ist der Corona-Abstand von Ein-Meter-Fünfzig eigentlich? Wenn man tatsächlich mal ein Zentimetermaß nimmt, ist der ein oder andere doch überrascht von der Länge. So auch die Teilnehmer des Projektes „Berufsvorbereitung“ beim Verein „Lernen fördern“ in Burgsteinfurt.

Zum Abschluss der Maßnahme war die Idee entstanden, ein Anschauungsobjekt für alle Menschen auf dem „Lernen fördern“-Campus am Grünen Weg zu schaffen, das die Größe von 1,5 Meter optisch abbildet. „Ein Corona-Virus“ musste es werden. Mit Humor und Leidenschaft, so schreibt „Lernen fördern“ in seinem Bericht, ist dann ein Pappmaché-Objekt entstanden. Es ist jetzt im Eingangsbereich der Werkstätten zu sehen.

„Hier auf unserem Gelände kommen in normalen Zeiten täglich bis zu 500 Personen, die sich begegnen. Abstand halten ist da in diesen Corona-Zeiten wichtig“, so Einrichtungsleiterin Beate Ringele. Sie spricht hier von den 100 Mitarbeitern, den 200 Teilnehmern, den Schülerinnen und Schülern der St.-Elisabeth-Schule, den Kindern, Eltern und Kollegen im „Kinderland“-Kindergarten und den Mitarbeitenden und Besuchern des Gesundheitsamtes beziehungsweise den Gästen der eigenen Mensa.

Eines ist zumindest sicher: Dieses Virus ist nicht ansteckend.

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