Frauenchor „Good Vibes“ will sich von Corona nicht unterkriegen lassen und probt wieder – im Schichtsystem
„Denn wir hören nicht auf“

Borghorst -

Untertauchen in der großen Masse? Is‘ nich‘. Dort, wo sonst annähernd zehnmal so viele Sängerinnen ihre Stimmen erheben, üben gerade einmal zwölf. In jeder Ecke eine. Dort zu stehen, hat übrigens nichts mit irgendwelchen Strafaktionen zu tun, wie sie den älteren Generationen noch aus ihrer Schulzeit bekannt sind. Wo sonst das frische Pils für Partygäste gezapft wird, warten weitere vier Damen auf ihren Einsatz. Und in der Mitte des Saales blickt noch ein Quartett erwartungsvoll auf Chorleiter Dietmar Schultz. Der hat mit dem Rücken zur Wand einen hervorragenden Überblick auf die zusammengestutzte Probenrunde des Frauenchores „Good Vibes“. Für den langjährigen Dirigenten sind das ganz neue Erfahrungen. Er kann dieser unfreiwilligen Schrumpfkur mittlerweile viel Gutes abgewinnen. . . Von Axel Roll
Donnerstag, 06.08.2020, 15:28 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.08.2020, 15:28 Uhr
Maximal zwölf Sängerinnen gleichzeitig können mit Chorleiter Dietmar Schultz gleichzeitig im großen Saal des Kulturhofs Raestrup proben. Der Vorstand der „Good Vibes“ hat dafür ein Hygienekonzept entwickelt, das vom örtlichen Ordnungsamt abgesegnet wurde.
Maximal zwölf Sängerinnen gleichzeitig können mit Chorleiter Dietmar Schultz gleichzeitig im großen Saal des Kulturhofs Raestrup proben. Der Vorstand der „Good Vibes“ hat dafür ein Hygienekonzept entwickelt, das vom örtlichen Ordnungsamt abgesegnet wurde. Foto: Axel Roll
  Gemeinsames Singen in Corona-Zeiten – eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Drei Meter Abstand zwischen den Sängern, sechs Meter in Atemrichtung und mindestens zehn Quadratmeter Raum um jedes einzelne Chormitglied herum.
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