Ehepaar Kötters denkt über Expansion am Café-Standort nach
Alte Hotelpläne bekommen neue Aktualität

Borghorst -

Die Hoffnungen, die auf dem Gesundheitscampus ruhen, sind groß. Durch die Bebauung des alten Websaalgeländes mit Reha-Klinik und Pflegeeinrichtungen soll ganz Borghorst einen Schub bekommen. Auch Christiane und Christoph Kötters als Betreiber des Café Mauritius vis-à-vis vom Marienhospital machen sich zu den Entwicklungen in der Nachbarschaft ihre Gedanken. „Wir sehen das Projekt sehr positiv“, sagt Christoph Kötters. So positiv, dass er die 15 Jahre alten Pläne für den Bau eines Hotels am Café-Standort wieder aus der Schublade gezogen hat. . .

Freitag, 11.09.2020, 16:42 Uhr
Christiane und Christoph Kötters freuen sich über die Entwicklungen in der Nachbarschaft und überlegen, ob sie ihre alten Hotelpläne jetzt doch Realität werden lassen.
Christiane und Christoph Kötters freuen sich über die Entwicklungen in der Nachbarschaft und überlegen, ob sie ihre alten Hotelpläne jetzt doch Realität werden lassen. Foto: Axel Roll

 

Das Gastronomen-Ehepaar ist überzeugt, dass durch die Reha-Klinik, die in erster Linie Patienten des Marienhospitals zur Nachbetreuung aufnehmen soll, und auch das Pflegeheim für ältere Menschen Potenzial für ein Hotel bieten. „Das wurde mir auch in ersten Gesprächen mit der Politik, der Verwaltung und den Investoren bestätigt“, erläuterte Christoph Kötters . Darum will er jetzt seine Bauvoranfrage erneut auf den Weg bringen.

Vor 15 Jahren hatte er die Idee ruhen lassen, weil sich schwer abschätzen ließ, welche Entwicklung das Krankenhaus nehmen würde. „Die Situation stellt sich heute sehr viel besser dar“, ist Kötters überzeugt.

Die alten Pläne sehen ein 24-Zimmer-Hotel vor. Dabei sollten auf dem bestehenden Gebäudekomplex die Hotel-Geschosse draufgesattelt werden. So könnte das Café im Erdgeschoss weiter bestehen. Für Christiane und Christoph Kötters ein wichtiges Argument, sehen sie sich mit ihrem gastronomischen Angebot doch verkehrsgünstig auf der Achse zwischen Gesundheitscampus und Borghorster Innenstadt.

Planerisch ist für das Millionenprojekt auf dem 25 000-Quadratmeter-Areal alles im grünen Bereich. Der Planungsausschuss hat in seiner letzten Sitzung die Veränderungssperre für das Gelände aufgehoben. Die war zuvor erlassen worden, um jederzeit Pläne zu verhindern, die nicht im Einklang mit den städtischen Vorstellungen waren. Die Verwaltung geht davon aus, dass in einem halben Jahr das Planungsrecht geschaffen ist und dann der Investor, das ist die IGP-Gruppe mit Hauptsitz in Berlin, endlich loslegen kann.

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