Verkehrssituation am Behörden- und Dienstleistungsstandort Tecklenburger Straße
Freie Parkplätze bleiben rar

Burgsteinfurt -

Es ist mit den Jahren zu einem stattlichen Behörden- und Dienstleistungsstandort herangewachsen: Das Areal entlang der Tecklenburger Straße. Eine negative Folge: Der Parkdruck in dem Gebiet hat sich deutlich erhöht. Spürbar wird das unter anderem am Gesundheitszentrum. Hat sich die Situation mit dem Bau des neuen Parkhauses des Kreises entschärft? Die WN hörten sich um.

Dienstag, 06.10.2020, 16:56 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 16:24 Uhr
Links die Kreisverwaltung mit dem neuen, noch im Bau befindlichen Westflügel im Hintergrund, rechts das Burgforum und vorne das Cläre-Fund-Haus als Bestandteil des Ev. Altenhilfezentrums: Der Bedarf an Parkraum hat sich in den vergangenen Jahren an der Tecklenburger Straße stetig erhöht.
Links die Kreisverwaltung mit dem neuen, noch im Bau befindlichen Westflügel im Hintergrund, rechts das Burgforum und vorne das Cläre-Fund-Haus als Bestandteil des Ev. Altenhilfezentrums: Der Bedarf an Parkraum hat sich in den vergangenen Jahren an der Tecklenburger Straße stetig erhöht. Foto: Ralph Schippers

Anwohner der Tecklenburger Straße und ihrer Seitenstraßen, Besucher des Burgforums sowie der Bewohner des Ev. Altenhilfezentrums und – nicht zuletzt – auch Kreishausbesucher werden derzeit auf eine Geduldsprobe gestellt: Neben des Westflügelneubaus, aufgrund dessen die Zugänglichkeit des Kreishauses eingeschränkt ist, gibt es seit Wochenbeginn eine weitere Baustelle an der Straße selbst. „Wir lassen dort Versorgungsleitungen verlegen“, sagt auf Anfrage Andrea Sossna vom Fachdienst Sicherheit und Ordnung der Stadtverwaltung. Aufgrund der Wanderbaustelle, die vom Ausgangspunkt Ärztezentrum bis zur Wasserstraße ziehen wird, gilt bis voraussichtlich Ende kommender Woche eine Einbahnstraßenregelung: Lediglich von Emsdetten kommend in Richtung Stadt kann der Autoverkehr rollen – andersherum nicht.

Was den fließenden Verkehr anbelangt, ist also bald wieder Besserung in Sicht, was aber ist mit dem Parken? Angesichts der geballten Kombination von Behörden und Dienstleistungseinrichtungen ist der Parkdruck ungebrochen hoch. Das bestätigt nicht nur Andrea Sossna, das bestätigt auch Reinhard van Loh. Der Leiter des Ev. Altenhilfezentrums muss sich regelmäßig Beschwerden von Angehörigen der Bewohner anhören, die schon vormittags keine freien Parkplätze mehr auf den Parkplätzen am Dietrich-Bonhoeffer- und Cläre-Fund-Haus finden. Und auch für die Nutzer des Gesundheitseinrichtungen im Burgforum wird es, so äußern Leser in der Redaktion, immer schwieriger, einen Parkplatz zu finden.

Immerhin: Die Stadt trägt ihr Scherflein dazu bei, dass die Situation sich nicht weiter anspannt. „Wir kontrollieren täglich die Einhaltung der Parkzeiten“, sagt Andrea Sossna. Zwei Stunden darf am Gesundheitszentrum geparkt werden, sonst droht ein Knöllchen. Zudem sollen die Parkzonen auf der Tecklenburger Straße selbst, beispielsweise vor der Bäckerei, auch weiter erhalten bleiben. Nicht nur für Kurzzeitparker, sondern auch in verkehrsbremsender Funktion. „Die parkenden Autos wirken wie Barrieren“, weiß Andrea Sossna.

Und der Kreis? Er verzichtet (noch) nicht auf die von ihm angemieteten 16 Parkplätze hinter dem CläreFund-Haus. Voraussichtlich nach der Fertigstellung des Westflügels sollen sie jedoch freigegeben werden. „Wir verfügen dank unseres neuen Parkhauses über genügend Parkflächen für unsere Mitarbeiter“, betont Pressesprecherin Kirsten Weßling, dass genug Reserven bei der Konzeption des Parkhauses berücksichtigt worden sind.

Und auch durch die Mitarbeiter der Ev. Jugendhilfe, sie baut derzeit zwischen Kreishaus und Schule am Bagno neu, wird sich der Parkdruck im Umfeld nicht erhöhen. „Wir richten ausreichend Parkplätze auf der Freifläche direkt vor dem Neubau ein – für unsere Mitarbeiter und Besucher“, sagt Geschäftsführer Egbert Große Ahlert.

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