Fürstliche Domänenkammer lässt derzeit sechs Einfamilienhäuser an der Burgstraße errichten
Mietwohnungsbau mit Blick aufs Schloss

Burgsteinfurt -

Nicht nur den Autofahrern der nahe gelegenen Borghorster Straße wird es nicht entgangen sein: An der Burgstraße nahe des Bagnoeingangs findet eine größere Baumaßnahme statt. Die fürstliche Domänenkammer lässt dort insgesamt sechs Einfamilienhäuser errichten. Die voraussichtlich im Mai/Juni fertiggestellten Einheiten sollen vermietet werden.

Sonntag, 25.10.2020, 19:19 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 17:02 Uhr
Die Grundrisse sind schon gut zu erkennen: An der Burgstraße entstehen unweit des Schlosses und auf fürstlichem Grund derzeit mehrere neue Miethäuser.
Die Grundrisse sind schon gut zu erkennen: An der Burgstraße entstehen unweit des Schlosses und auf fürstlichem Grund derzeit mehrere neue Miethäuser. Foto: Ralph Schippers/Visualisierung: Büro Chr. Achterkamp

Die Lage ist attraktiv: An der Burgstraße, direkt am Bagnoeingang und mit Blick auf das Schloss, entstehen derzeit neue Wohngebäude. Bauherr ist die Liegenschaftsabteilung der Fürst zu Bentheimschen Domänenkammer. Wie dessen Leiter Bernhard-Wilhelm Bücker auf Anfrage mitteilt, werden dort insgesamt sechs Einfamilienhäuser errichtet – vier Reihenhäuser sowie ein Doppelhaus. „Wir werden diese nach Fertigstellung als Mietobjekte auf dem freien Wohnungsmarkt anbieten“, kündigte der fürstliche Gebäudeverwalter an.

Mit je rund 120 Quadratmetern Wohnfläche, Terrasse und kleiner Gartenfläche zielen die Objekte auf den Bezug von Familien ab. Im hinteren Bereich werden Carports errichtet, die zugleich Lärm von der nahe gelegenen Borghorster Straße abhalten sollen. Die Wohnhäuser werden in Holzständerbautechnik mit hohen Standards hinsichtlich der Wärmedämmung errichtet. Als Heizungsquelle dient jeweils eine moderne Luftwärmepumpe. Die Fassade wird nicht verputzt, sondern verklinkert.

Mit der Bezugsfertigkeit rechnet Bernhard-Wilhelm Bücker im Mai oder Juni kommenden Jahres. An der Stelle der neuen Häuser stand zuvor ein Gebäude, dass lange Jahre als Forsthaus genutzt wurde. Aufgrund der Baufälligkeit hatte die Domänenkammer sich im Jahr 2015 entschieden, es nicht zu erhalten und stattdessen Wohnraum für Familien zu schaffen.

Für die Bebauung war im Vorfeld eine Änderung des zugrundeliegenden Bebauungsplanes Nummer 51 „Liedekerker Straße“ erforderlich gewesen. Im Zuge dessen war vom beauftragten Architekten, das Büro Achterkamp aus Burgsteinfurt, eine Anpassung der Hochbauplanung vorgenommen worden, die sich in Höhe und Dimensionierung der benachbarten Bestandsimmobilie anpasst. Östlich der Bebauung setzt der geänderte Bebauungsplan eine private Grünfläche in einer Größenordnung von knapp 1000 Quadratmetern fest. Zuvor war diese Fläche als Kleingartenanlage ausgewiesen gewesen.

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