Daniela Heinrichsmeier und Ute Vonnahme betreuen Gruppe „Corona Hilfe Kreis Steinfurt“
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Borghorst -

Sie sind beim Thema Corona ganz dicht dran: Seit dem Frühjahr betreiben Daniela Heinrichsmeier und Ute Vonnahme die Facebook-Gruppe „Corona Hilfe Kreis Steinfurt“. Die regionale Informations- und Austauschbörse erfährt im sozialen Netzwerk große Resonanz.

Mittwoch, 11.11.2020, 18:37 Uhr aktualisiert: 12.11.2020, 16:16 Uhr
Wechseln sich als Admins bei der Betreuung der Facebook-Gruppe ab: die beiden Borghorsterinnen Daniela Heinrichsmeier (l.) und Ute Vonnahme.
Wechseln sich als Admins bei der Betreuung der Facebook-Gruppe ab: die beiden Borghorsterinnen Daniela Heinrichsmeier (l.) und Ute Vonnahme. Foto: rs

Sie sind beim Thema Corona ganz dicht dran: Seit dem Frühjahr betreiben Daniela Heinrichsmeier und Ute Vonnahme die Facebook-Gruppe „Corona Hilfe Kreis Steinfurt“. Die regionale Informations- und Austauschbörse erfährt im sozialen Netzwerk große Resonanz. Mehrmals täglich posten die beiden Administratorinnen Infos zur aktuellen Entwicklung der Pandemie im Kreis. „Wir gehen fast schon abends mit dem Virus ins Bett und stehen morgens wieder mit ihm auf“, sagt Daniela Heinrichsmeier. Keine Frage: Nach nunmehr einem halben Jahr als Gruppen-Betreiber, die tief im Thema stecken, sind die beiden Borghorsterinnen schon fast Corona-Expertinnen.

Über 3400 Mitglieder sind aktuell in der Gemeinschaft registriert – und es geht weiter aufwärts. Als sich Mitte Oktober andeutete, dass die Infiziertenzahlen wieder ansteigen werden, schnellte auch die Zahl der Follower in der FB-Gruppe nach oben. „Dass wir mit der Idee, eine solche Gruppe für den Kreis im sozialen Netzwerk einzurichten, einmal so große Beachtung finden würden, hätten wir nie für möglich gehalten“, sagen die beiden Admins, die von vier weiteren Moderatoren unterstützt werden, unisono.

Ob neueste Infiziertenzahlen, aktuell erlassene Allgemeinverfügungen oder Nachrichten aus anderen Medien – damit die Gruppenmitglieder stets auf dem neuesten Stand in Sachen Corona sind, haben sich Heinrichsmeier und Vonnahme ihre Arbeit aufgeteilt. „Tagsüber mache ich Dienst, während Ute die Früh- und Spätschicht übernimmt“, sagt Daniela Heinrichsmeier. Kein Zweifel: Beide sind ein eingespieltes „News-Team“, die eine kann sich auf die andere verlassen.

Durchschnittlich fünf bis sechs Posts gibt es täglich, dazu haben sich beide ein ganzes Arsenal von Links zu Corona-Webseiten oder Infokanälen auf ihren Smartphones eingerichtet. Ploppt eine neue Nachricht auf, wird sie in die FB-Gruppe gepostet. Deren User wissen das zu schätzen: Sie sind immer auf dem neuesten Stand und müssen sich dafür nicht durch den Info-Dschungel, der sich im Web auftut, kämpfen.

Kompakte Info gebündelt liefern – so lautet die Devise der beiden Frauen. Fast ein Geschäftsmodell, könnte man meinen. Doch die beiden Borghorsterinnen betonen: „Wir machen das ehrenamtlich.“ Ihre Motivation? Andere auf dem Laufenden halten, so dass diese Zugang zu Informationen erhalten, die ihnen dabei helfen können, besser mit der Krise umzugehen. „Wir beantworten neben den Posts auch viele Fragen über die Funktion der persönlichen Nachricht, vermitteln Ansprechpartner oder verweisen auf andere Quellen“, betont Ute Vonnahme. Keinen in der Gruppe zurücklassen, das hat sie sich zusammen mit ihrer Mitstreiterin auf die Fahne geschrieben.

Für den Einsatz habe man viel Anerkennung und Zuspruch erhalten, berichtet das Duo. Und trotzdem – Stichwort mit dem Virus ins Bett gehen und mit ihm wieder aufstehen: Bekommen beide von dem permanenten Corona-Info-Schwall nicht einen persönlichen Overkill? Daniela Heinrichsmeier winkt ab: „Ich kann nachts eigentlich noch ganz gut schlafen.“ Gleiches gilt für ihre Admin-Kollegin. Beide wollen die Gruppe weiter managen – bis das Virus aus der Welt und endgültig besiegt ist.

 

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