Investoren und Nachbarn sollen noch einmal an einen Tisch
Politik vertagt eine Entscheidung zur Eventhalle

Borghorst -

Eventhalle in Wilmsberg ja oder nein? Bislang ist es nur ein Vielleicht. Der Planungsausschuss hat am Dienstagabend eine Entscheidung erst einmal vertagt.

Dienstag, 01.12.2020, 21:12 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 16:20 Uhr
Seyyit Ates, Architektin Ellen Borowiak und
Seyyit Ates, Architektin Ellen Borowiak und Foto: Axel Roll

Somit wird frühestens im Februar darüber entschieden, ob das für den Bau der Halle notwendige Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes eingeleitet wird. Die Mitglieder des Ausschusses haben eine Entscheidung auf Antrag der Grünen vertagt. Sprecher Arnold Schumacher hatte vorgeschlagen, dass sich erst noch einmal die Investoren mit den Nachbarn an einen Tisch setzen sollen, um mit Hilfe eines Mediators nach einem Kompromiss zu suchen. Die Anlieger befürchten, wie berichtet, unzumutbare Belästigungen durch das Vorhaben.

Die Verwaltung empfiehlt der Politik in ihrer Beschlussvorlage, planungsrechtlich den Weg frei zu machen für die Eventhalle. Obwohl auch das Baudezernat „die Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld kritisch“ sieht, wie es schreibt. Auf der anderen Seite habe es immer wieder gerade in Borghorst Wünsche nach einem großen Veranstaltungsort gegeben.

Die beiden Investoren Seyyit Ates und Emre Yetiskin hatten zugesagt, dass rund um die für 600 Personen ausgelegte Halle erst 200 und nach dem Abriss der Tankstelle 220 Parkplätze geschaffen werden. Um Vandalismus und Belästigungen der Nachbarschaft zu verhindern, werde ein Sicherheitsdienst engagiert. Der Verkehr soll über die Bleichereistraße zur Halle gelangen. Dass das Vorhaben von der Geräuschentwicklung her unbedenklich ist, belegten sie durch ein Lärmschutzgutachten.

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