Babyboomer rücken auch in Steinfurt langsam ins Rentenalter
Ü60-Altersgruppe steigt auf 9500

Steinfurt -

Die ersten geburtenstarken Jahrgänge ab Ende der 1950er-Jahre, die so genannten Babyboomer, erreichen langsam, aber sicher das Rentenalter – und das wird auch in der Steinfurter Bevölkerungsstatistik sichtbar.

Dienstag, 12.01.2021, 16:35 Uhr aktualisiert: 13.01.2021, 14:06 Uhr

Die ersten geburtenstarken Jahrgänge ab Ende der 1950er-Jahre, die so genannten Babyboomer, erreichen langsam, aber sicher das Rentenalter – und das wird auch in der Steinfurter Bevölkerungsstatistik sichtbar. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die das statistische Landesamt IT.NRW jetzt herausgegeben hat.

Demnach ist der Anteil der Über-60-jährigen Kreisstädter, Stand 31. Dezember 2019, auf 27,5 Prozent der Gesamtbevölkerung gewachsen. Das sind in absoluten Zahlen ausgedrückt knapp 9500 Frauen und Männer. Zum Vergleich: 1980 betrug ihr Anteil noch 16,3 Prozent.

Und dennoch: Im Landesvergleich ist Steinfurt damit als durchaus noch „jung“ einzustufen. Unter allen 396 Städten und Gemeinden rangiert die Kreisstadt auf Rang 291.

Das heißt, es gibt 290 Kommunen, in denen der Anteil der Einwohner ab 60 größer ist. Konzentriert man sich auf den Kreis, so fällt dabei besonders die Stadt Tecklenburg auf: Mit 30,6 Prozent (Rang 92) hat die idyllisch gelegene Kommune am Teutoburger Wald den höchsten Älteren-Anteil, gefolgt von Ladbergen (29,2), Lengerich (29,1) und die Gemeinde Lienen (29,0). Eine vergleichsweise junge Altersstruktur haben auf der anderen Seite Hopsten (23,3, Rang 392) und Wettringen (24,0, Rang 385).

IT.NRW differenziert zudem in Altersgruppen von 60 bis unter 80 sowie 80 und mehr Jahren. In Steinfurt lebten demnach zum Stichtag 2213 Menschen, der der letztgenannten Altersgruppe angehören. Das entspricht einem Anteil von 6,4 Prozent an der Gesamtbevölkerung. In der ersten Impfphase gegen Covid-19 steht diese derzeit ganz besonders im Fokus.

Einen besonders hohen Anteil an über 80-jährigen Einwohnern haben kreisweit wiederum die Stadt Tecklenburg im Norden des Kreises (7,5 Prozent) sowie die Stadt Horstmar (8,1 Prozent).

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