Adventsgarten am Pfarrhaus St. Nikomedes
Gut besuchter Ort der Begegnung

Steinfurt -

Wenn sie ehrlich sind, mit so viel Interesse hatten die Initiatoren des „Adventsgartens“ nicht gerechnet. Aus der Situation der Corona-Pandemie ohne Veranstaltungen auch im kirchlichen Umfeld, war erst Mitte November die spontane Idee entstanden, den großen Garten rings um das Pfarrhaus von St. Nikomedes zu öffnen und Besuchern in besonderer Atmosphäre anzuregen, über das „Warten“ nachzudenken. „Das ist angekommen“, zieht die Gruppe der Organisatoren nun Bilanz.

Donnerstag, 14.01.2021, 16:36 Uhr aktualisiert: 15.01.2021, 16:15 Uhr
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Wenn sie ehrlich sind, mit so viel Interesse hatten die Initiatoren des „Adventsgartens“ nicht gerechnet. Aus der Situation der Corona-Pandemie ohne Veranstaltungen auch im kirchlichen Umfeld, war erst Mitte November die spontane Idee entstanden, den großen Garten rings um das Pfarrhaus von St. Nikomedes zu öffnen und Besuchern in besonderer Atmosphäre anzuregen, über das „Warten“ nachzudenken. „Das ist angekommen“, zieht die Gruppe der Organisatoren nun Bilanz – und kündigt damit gleichzeitig das Ende an. Am Samstag (16. Januar) wird abgebaut. Aber nicht ohne den Blick nach vorne zu richten. Schon zu Beginn der Fastenzeit im Februar soll es eine neue Aktion im Pfarrgarten geben und Details später verraten werden.

An vielen Stationen, die von Vereinen und Einrichtungen aus der Pfarrei quasi im Schnellverfahren ausgedacht und umgesetzt wurden, hatten die Besucher in den zurückliegenden Wochen Gelegenheit, sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Viele der Impulstexte waren im Laufe der Adventszeit vergriffen und mussten immer wieder nachgelegt werden. Die Werkgruppe des Borghorster Heimatvereins hatte als zusätzliche Hingucker Holzsterne gefertigt.

Auch die stimmungsvolle Beleuchtung, für die ein Technik-Team mit Unterstützung der KLJB viele Meter Kabel verlegt hatte, trug dazu bei, dass gerade ab dem späteren Nachmittag alle Altersgruppen durch den Garten schlenderten. Zuvor hatte das städtische Ordnungsamt das ausgeklügelte Hygienekonzept der Pfarrei auf Abstand und mit Mund-Nasen-Schutz-Pflicht sowie mehreren Desinfektionsspendern genehmigt.

Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld freut sich, dass so viele Besucher in den Pfarrgarten gekommen sind: „Wir wollen den Garten weiter zu einem Ort der Begegnung machen.“ Auch nach Ende der Pandemie. Ideen für Events im Sommer und Herbst gibt es bereits. Doch weil diese wohl so schnell nicht umgesetzt werden können, plant der Öffentlichkeitsausschuss der Pfarrei erst noch einmal ein coronakonformes Format für die Fastenzeit.

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