Situation im Bagno-Buchenberg-Gebiet
Mountainbike-Boom birgt Konfliktpotenzial

Steinfurt -

Radfahren boomt – zusätzlich getrieben durch die Corona-Pandemie. Mit auf diesem Boom reiten die Mountainbiker. Negative Kehrseite: Die Geländeradler geraten immer mehr in Konflikt mit klassischen Wanderern, die in Wald und Flur auf teils den gleichen Wegen unterwegs sind. Am Teutoburger Wald ist das schon zu einem großen Problem geworden. Wie sieht es im Bagno-Buchenberg-Gebiet aus. Diese Zeitung fragte bei der fürstlichen Forstverwaltung nach. Von Ralph Schippers
Montag, 01.02.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.02.2021, 11:00 Uhr
Für Mountainbiker sind schmale, anspruchsvolle Wege ideal für ihren Sport. Es kommt zwangsläufig zu Konflikten mit Wanderern.
Für Mountainbiker sind schmale, anspruchsvolle Wege ideal für ihren Sport. Es kommt zwangsläufig zu Konflikten mit Wanderern. Foto: Beermann

In den Kommunen des Teutoburger Waldes wird das Problem immer akuter: Bedingt durch den Siegeszug des E-Bikes, verstärkt noch durch die Corona-Pandemie, und die zunehmende Verbreitung von Strecken-Apps, die das Klientel passgenau bedient, sind nicht nur an Wochenenden immer mehr Mountainbiker an den Hängen des einzigen Höhenzugs in der näheren Umgebung anzutreffen.

Das führt zu Konflikten mit Wanderern, die auf denselben Wegen unterwegs sind . Drohungen und Beleidigungen sind mittlerweile an der Tagesordnung, wenn Erholung suchende Spaziergänger auf enthusiastische Radler treffen, die mit ganz anderer Geschwindigkeit und hohem sportlichen Anspruch ihrem Hobby frönen.

Im Vergleich zum Teuto stellt sich die Situation im heimischen Bagno-Buchenberg-Gebiet indes (noch) recht entspannt dar.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7783252?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7783252?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F
Nachrichten-Ticker