Erweiterungspläne für das Stadion an der Liedekerker Straße
Förderer bringen Ball ins Rollen

Burgsteinfurt -

Der Förderverein Stadion hat den Ball ins Spiel und damit ins Rollen gebracht, die 2006 in Burgsteinfurt fertiggestellte Anlage zu erweitern. Zugleich hat die CDU die Vorlage aufgenommen und bei Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer einen Antrag gestellt, den finanziellen Aufwand zu ermitteln, der betrieben werden muss, um weitere Rasenspiel- und Trainingsplätze an der Liedekerker Straße zu entwickeln.

Montag, 25.01.2021, 17:30 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 19:54 Uhr
Der Förderverein hat den Ball ins Rollen gebracht, das Stadion in Burgsteinfurt zu erweitern. Die CDU-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht. Fördervereinsvorsitzender Norbert Kerkhoff, zugleich Vorsitzender der CDU-Fraktion, hat sich erst am Samstag mit Henning Buss (l.), Chef der Fürst zu Bentheimschen Domänenkammer, auf dem Dreieck zwischen Liedekerker und Borghorster Straße getroffen.
Der Förderverein hat den Ball ins Rollen gebracht, das Stadion in Burgsteinfurt zu erweitern. Die CDU-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht. Fördervereinsvorsitzender Norbert Kerkhoff, zugleich Vorsitzender der CDU-Fraktion, hat sich erst am Samstag mit Henning Buss (l.), Chef der Fürst zu Bentheimschen Domänenkammer, auf dem Dreieck zwischen Liedekerker und Borghorster Straße getroffen. Foto: Geodatenatlas NRW/CDU

Der Förderverein Stadion hat den Ball ins Spiel und damit ins Rollen gebracht, die 2006 in Burgsteinfurt fertiggestellte Anlage zu erweitern. Zugleich hat die CDU die Vorlage aufgenommen und bei Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer einen Antrag gestellt, den finanziellen Aufwand zu ermitteln, der betrieben werden muss, um weitere Rasenspiel- und Trainingsplätze an der Liedekerker Straße zu entwickeln. Dabei geht es um die ehemalige Kleingartenfläche in der Spitze von Liedekerker und Borghorster Straße. Platz wäre dort für mindestens ein Fußballfeld.

Die Stadion-Förderer haben bereits vor einiger Zeit Kontakt in dieser Sache mit dem Fürstenhaus als Eigentümer aufgenommen. „Als wir unsere Ideen dort vortrugen, stießen wir auf offene Ohren“, erklärt Norbert Kerkhoff in einer Mitteilung des Fördervereins. Der Vereinsvorsitzende hat sich noch am Samstag mit Henning Buss, Chef der Fürst zu Bentheimschen Domänenkammer, auf der brach liegenden Wiese getroffen. Einvernehmlich seien beide zu dem Ergebnis gekommen, gemeinsam daran zu arbeiten, am Burgsteinfurter Ortseingang weitere Flächen für Spiel und Sport zu schaffen.

Ziel des Vorstoßes des Fördervereins ist es unter anderem, sowohl dem SV Burgsteinfurt als auch dem vor einigen Jahren gegründeten FC Galaxy Steinfurt zunehmenden Druck zu nehmen. Die wachsende Zahl der Mannschaften habe zu einer spürbaren Belastung und Beschränkung sowohl des Trainings- als auch des Spielbetriebs geführt. Das Gelände sei dafür nicht mehr ausreichend. Immer mehr Engpässe seien entstanden.

Kerkhoff, der auch Vorsitzender der CDU-Fraktion im Steinfurter Stadtrat ist, hat den Ball unterdessen vorangetrieben, seinen Mitstreiter die Idee der Stadion-Erweiterung vorgestellt und ihnen davon berichtet, wie aussichtsreich seiner Meinung nach die Gespräche mit dem Fürstenhaus gelaufen sind. Daraufhin ist jetzt der Antrag formuliert worden, die Summe, die für einen jährlichen Pachtzins aufgebracht werden muss, in den Haushalt 2021 einzustellen. Erster Beigeordneter Michael Schell bestätigte auf Nachfrage dieser Zeitung, dass im Rathaus bereits der Entwurf eines entsprechenden Erbpachtvertrages eingegangen ist.

Schell wollte und konnte sich allerdings zu den Erfolgsaussichten dieses Vorhabens nicht äußern. Er bestätigte Gespräche, die sein Kollege im Verwaltungsvorstand, Technischer Beigeordneter Hans Schröder, in der vergangenen Woche mit Henning Buss geführt hat. Schell machte deutlich, dass man bei der Entwicklung nicht nur das Stadion, sondern auch die benachbarten Flächen im Auge behalten müsse. Dort gibt es weitere Nutzungsideen für sportliche Freizeitgestaltung. Ganz aktuell haben die Grünen einen Antrag formuliert, eine Pumptrack-Bahn, eine Anlage für BMX-Biker, zu bauen. „Man muss abwägen, was, wann, wo und wie Sinn macht und wie man so etwas finanzieren kann“, appelliert Schell daran, nicht nur Einzelprojekte, sondern eine Gesamtentwicklung des Standorts im Auge zu haben. Schell verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Sportentwicklungsplan und darauf, den Stadtsportverband mit ins Boot zu holen und an den Planungen zu beteiligten.

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