Unklarheit über Standort
Vodafone baut neuen 5G-Sender in Steinfurt

Steinfurt/Kreis Steinfurt -

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone wird bis Mitte des Jahres in Steinfurt eine Sendestation für die neue und deutlich schnellere 5G-Breitband-Technologie bauen.

Wie der Provider weiterhin mitteilt, hat er gerade in Lengerich und Hopsten je eine 5G-Sendeeinheit in Betrieb genommen. Neben Steinfurt sollen Emsdetten und Ibbenbüren bis zur Jahresmitte Standorte für 5G-Sender werden. Mittelfristig, so Vodafone, soll der gesamte Kreis durch den neuen Standard abgedeckt werden: „So wie es bei LTE bereits heute nahezu der Fall ist.“

Mittwoch, 24.02.2021, 15:46 Uhr aktualisiert: 24.02.2021, 17:38 Uhr
Vodafone möchte in Steinfurt bis zur Jahresmitte einen 5G-Sendemast errichten.
Vodafone möchte in Steinfurt bis zur Jahresmitte einen 5G-Sendemast errichten. Foto: dpa

 

Vodafone möchte zum 5G-Ausbau erst einmal seine vorhandene Infrastruktur nutzen und die 102 Antennen im Kreis zusätzlich mit 5G-Sendeanlagen aufrüsten. Das geschehe Station für Station im Laufe der kommenden Jahre. Die meisten sind auf hohen Masten, Aussichtstürmen sowie Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern installiert.

In Steinfurt möchte Vodafone noch in diesem Jahr die letzten LTE-Funklöcher durch den Bau einer neuen Station stopfen. Im Kreisgebiet werde das Unternehmen an insgesamt sechs Standorten zusätzliche LTE-Antennen installieren: Ibbenbüren, Rheine, Lotte, Emsdetten, Lienen, Steinfurt.

Wo in der Kreisstadt die neue Einrichtung entstehe, konnte Stefan Albers , im Rathaus zuständiger Fachdienstleiter für Stadtplanung und Bauordnung, auf Anfrage nicht sagen. Konkretes sei ihm nicht bekannt. Allerdings können solche Sendeeinrichtungen auch ohne große Genehmigungsverfahren umgesetzt werden. Stefan Albers: „Wenn sich der Betreiber mit einem Grundstückseigentümer einig geworden ist, erhalten wir einen Bauantrag, gegen den wir in der Regel auch wenig einwenden können.“

Derzeit werde die Verwaltung mit derartigen Anfragen von Netzbetreibern geradezu überschüttet. Geschätzte 30 liegen im Augenblick im Rathaus vor. „Uns wäre es lieber, wenn sich die Provider vielleicht absprechen würden“, bedauert Albers. Er sieht die Gefahr, dass das Stadtgebiet unnötigerweise zugepflastert wird mit Antennen.

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