Kaffeerösterei Kater ist jetzt klimaneutral
Der CO2-Fußabdruck wird kleiner

Burgsteinfurt -

Katers Kaffeerösterei an der Meteler Stiege in Burgsteinfurt ist als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert worden. Damit hat das Unternehmen einen weiteren Schritt zurückgelegt, seine Arbeit und Angebote nachhaltiger zu machen, freuen sich Beate und Dieter Kater über den positiven Ausgang eines durchaus anspruchsvollen Verfahrens.

Freitag, 26.02.2021, 15:42 Uhr aktualisiert: 28.02.2021, 12:54 Uhr
Beate und Dieter Kater sowie Mitarbeiter Stefan Janz (r.) freuen sich, dass die Steinfurter Kaffeerösterei als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert worden ist.
Beate und Dieter Kater sowie Mitarbeiter Stefan Janz (r.) freuen sich, dass die Steinfurter Kaffeerösterei als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert worden ist. Foto: Axel Roll

Katers Kaffeerösterei an der Meteler Stiege in Burgsteinfurt ist als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert worden. Damit hat das Unternehmen einen weiteren Schritt zurückgelegt, seine Arbeit und Angebote nachhaltiger zu machen, freuen sich Beate und Dieter Kater über den positiven Ausgang eines durchaus anspruchsvollen Verfahrens. Es ist von der branchenunabhängigen Nachhaltigkeitsgesellschaft „Fokus Zukunft“ mit Sitz in Bayern durchgeführt worden.

„Weltweit besteht inzwischen Einigkeit, dass wir dem Menschen gemachten Klimawandel dringend entgegenwirken müssen“, erklärt Beate Kater zu den Hintergründen. Emissionen erfolgreich zu verringern hänge ganz wesentlich von dem freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industrieländern ab. So sei die Kater GmbH bereit, ein Stück Verantwortung für die Welt und die Zukunft ihrer Kinder und Enkeln zu übernehmen.

Treibhausgasemissionen, die in dem Steinfurter Unternehmens verursacht werden, wurden erfasst und durch den Erwerb von Klimaschutz-Zertifikaten für das Jahr 2021 ausgeglichen.

Treibhausgase, so erläutern die Katers, sind ein globales Problem. Sie verteilen sich annähernd gleichmäßig in der Atmosphäre. In der Bilanz kann daher CO an jedem beliebigen Ort eingespart werden. Im sogenannten Kyoto-Protokoll wurde demzufolge festgelegt, dass Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Beate und Dieter Kater haben sich entschieden, das VCS (= Verified Carbon Standard) im Amazonas Regenwald gelegene Projekt „Madre de Dios“ in Peru zu unterstützen. In dem Naturschutzgebiet sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Allerdings bedroht die illegale Abholzung diese Artenvielfalt. Kater: „Das Projekt trägt dazu bei, Initiativen zu entwickeln, die sowohl den Wert des gesunden Waldes als auch das Einkommen aus der nachhaltigen Ernte von Paranüssen und Kakao steigern. Kleinbauern werden so in die Lage versetzt, ihren Wald zu schützen und zu erhalten. Die Familien profitieren von einer sicheren Einkommensquelle, illegale Abholzung wird dadurch unattraktiv.“ Der ganzheitliche Ansatz des Projektes trage dazu bei, zirka 300 000 Hektar Regenwald nachhaltig zu schützen. Etwa zwei Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen ließen sich pro Jahr einsparen. Die Katers fügen an: „Unsere Anstrengungen, den CO-Fußabdruck zu reduzieren, sind damit nicht erledigt. Wir sind bestrebt, den Ausstoß von Treibhausgas weiter zu reduzieren.“ Dieter Kater hofft, dass es in Steinfurt bald noch mehr Unternehmen gibt, die sich vergleichbare Klimaschutzziele setzen: „Wir müssen da unbedingt etwas tun.“

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