Offizielle Verbindung entlang der Aa lässt weiter auf sich warten
Radler und Fußgänger suchen sich Wege

Burgsteinfurt -

Was tut sich bei der Wegeverbindung entlang der Aa vom Wohngebiet Steintorfeldmark/Timmerkamp zur Altstadt Burgsteinfurt? Offenbar noch nicht allzu viel. Dabei gibt es auf dem Schützenplatz der Vorstädter bereits einen angelegten Radweg, der jedoch gesperrt ist. Die Redaktion fragte bei der Stadt nach dem Stand der Dinge.

Mittwoch, 31.03.2021, 16:26 Uhr
Der Rad-/Fußweg auf dem Schützenplatz der Vorstädter ist schon fertig, darf aber nicht benutzt werden.
Der Rad-/Fußweg auf dem Schützenplatz der Vorstädter ist schon fertig, darf aber nicht benutzt werden. Foto: Hilgemann

Innerstädtische Wegeverbindungen für Radfahrer (und Fußgänger) schaffen, die abseits der großen Einfallstraßen liegen – das ist das Gebot der Stunde in der Verkehrsplanung. Die Bereitschaft, aufs Rad umzusteigen, steigt bei vielen – nur fehlt oftmals eine adäquate Infrastruktur. Eins der zahlreichen Beispiele ist die Wegeverbindung entlang der Aa vom Wohngebiet Steintorfeldmark/Timmerkamp sowie Radbahn zur Altstadt Burgsteinfurt – zugleich auch Schulweg für viele Arnoldiner. Schon seit 2017 mühen sich Politik und Verwaltung, diese benutzerfreundlicher zu gestalten – mit bislang mäßigem Erfolg.

Der Ideallösung mit flussnaher Führung stehen noch immer Hemmnisse entgegen: Zum einen ist der Grundstückseigentümer eines landwirtschaftlichen Gehöfts auf dem nördlichen Teilstück nach wie vor nicht bereit, den vorhandenen Privatweg für eine Radfahrnutzung freizugeben, wie Stefan Albers als Fachdienstleiter Stadtplanung auf Anfrage mitteilt. Zum anderen endet das durch das Wohngebiet Spinnerei Rolinck verlaufene Stück noch stets vor dem Vorstädter Schützenplatz. Der Radweg weiter zum Engelings Haar ist sogar schon fertig, die Weiterfahrt aber wird durch einen Bauzaun verwehrt.

Hintergrund ist laut Albers der geplante Spielplatz auf dem Schützenplatz. Bevor nicht abschließend geklärt ist, ob und wie dieser dort realisiert wird, kann der Radweg nicht freigegeben werden. Wie berichtet, steht unter anderem noch das Ergebnis eines Bodengutachtens aus.

Auch die weitere geplante Wegeführung über das Privatgrundstück verfolge die Stadt weiter, betonte Albers. Hintergrund: Nördlich des Brauerei-Grundstücks wäre die Anlegung eines verkürzten Schulwegs für Schüler des Gymnasiums denkbar.

Bis es soweit ist, sucht sich der Rad- und Fußgängerverkehr offenbar selbst seinen Weg, wie Pfade unterhalb des Schützenplatzes in der Uferböschung und weiter in Richtung Friedhof/Kleingartengelände zeigen.

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