Volker-Leiss-Band sorgte für speziellen Musikgenuss
Autokino-Konzert mal zwei

Steinfurt -

Die Masse der Fans war dermaßen groß, dass die Volker-Leiss-Band gleich zwei Mal auftrat: Im Autokino Steinfurt begeisterten sie die Zuhörer, die mit Hupkonzerten dankten. Bevor die Vier auf die Bühne traten, wurde ein Film der „Symphonie des Münsterlands“ präsentiert.

Sonntag, 02.05.2021, 19:37 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 19:40 Uhr
Stimmten gleich zweimal auf den Mai ein (v.l.): Volker Leiss, Thomas Krause, Hans-Ralf Waterkamp und Wollo Seidel.
Stimmten gleich zweimal auf den Mai ein (v.l.): Volker Leiss, Thomas Krause, Hans-Ralf Waterkamp und Wollo Seidel. Foto: Rainer Nix

Hupen ist das neue Klatschen. Die Volker-Leiss-Band erntete am Samstag und Sonntag im Autokino Steinfurt wahre Hupkonzerte. Bevor Leiss, Hans-Ralf Waterkamp , Wollo Seidel und Thomas Krause mit ihren Instrumenten die Bühne unter der riesigen Leinwand betraten, stand ein Musikgenuss für Freunde des klassischen Genres auf dem Programm. Präsentiert wurde die „Symphonie des Münsterlands“ in einem Filmmitschnitt der Premiere.

Thorsten Schmid-Kapfenburg dirigierte das Werk aus der Feder von Leiss, Ausführender war das Sinfonieorchester Münster, Generalmusikdirektor Golo Berg. Es ist eine wundervolle Liebeserklärung an die Region, bei der der Komponist alle Register zieht. Sogar die Fahrradklingeln, die in dem pättkesreichen Gebiet öfter mal zu hören sind, fehlen nicht. Umrahmt wurde der Film von Impressionen markanter Schlösser, Wälder und Landschaften bis hin zu Wildpferden im Meerfelder Bruch und Gemälden historischer Ereignisse.

Begeisterten das Publikum, das mit Hupkonzerten dankte (v.l.).: Volker Leiss, Thomas Krause, Hans-Ralf Waterkamp und Wollo Seidel.

Begeisterten das Publikum, das mit Hupkonzerten dankte (v.l.).: Volker Leiss, Thomas Krause, Hans-Ralf Waterkamp und Wollo Seidel. Foto: Rainer Nix

„Hört ihr uns schon“, prüfte schließlich Leiss das Mikrofon, worauf begeistertes Hupen zu hören war. „Das ist heute der alternative Mai-Ausflug“, sagte er und die Sonne passte haargenau zu diesem Ereignis. Sie alle beherrschen ihre Instrumente meisterlich: Leiss steht für sensibles Blockflötenspiel, Shaker-Percussion und Gesang, Waterkamp singt und spielt akustische Gitarre, Seidels Paletten-E-Gitarre ist nicht mehr wegzudenken und Krause schlägt den Takt auf dem Cajon.

Sie spielten, „was ihnen gerade einfiel“, darunter waren „Free fallin“ und Fragile von ihrem Album „Take us Home“ oder auch „New Age“ von Marlon Roudette. Schöne, oft rhythmisch betonte Stücke, philosophisch angehaucht und dennoch mehr als hörbar. Ursprünglich sollte es nur einen Auftritt geben, doch die Masse der Fans war dermaßen groß, dass am Sonntag schnell noch ein zweiter nachgeschoben wurde. „Das letzte Mal haben wir auf einer coronakonformen Privatfeier vor acht Monaten gespielt“, verriet Waterkamp. Im Autokino zu musizieren war eine neue, aufregende Erfahrung für die konzerterfahrenen Vier.

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