Tecklenburg
Ein Guter geht

Dienstag, 29.07.2008, 18:07 Uhr

Tecklenburg . Saubere Zimmer, gutes Essen, durchdachte, verlässliche Pauschalprogramme , prima Beratung und freundliches Personal: Die Ferdinand-Eimermacher-Jugendherberge, vor fast zehn Jahren totalsaniert, muss sich nicht verstecken. Im Gegenteil: „Wir sind eine der bestgebuchten Herbergen in Nordrhein-Westfalen und haben eine Stammkundenquote von 70 Prozent erreicht.“ Das sagt Dominik Peters und macht gleich darauf seinem Personal ein schönes Kompliment: Alle würden „vollen Einsatz“ zeigen.

Kaum mehr als vier Jahre ist es her, dass der heute 29-jährige Betriebswirt und Diplom-Kaufmann die Leitung der Herberge übernahm. Neue Konzepte, besseres Marketing, pfiffige Ideen: Das Haus gab Vollgas und steht heute glänzend da. Jetzt geht Peters, neue, größere Aufgaben locken. Er übernimmt die Leitung des Jugendgästehauses „Bermudadreieck“ in Bochum – 200 Betten, 75 Zimmer, annähernd Hotelpreise, eine ganz andere Hausnummer.

Im Rahmen eines Kaffeetrinkens verabschiedete sich Peters gestern Nachmittag von seinem Personal, streifte kurz die gedeihliche Entwicklung und nannte Gründe dafür. Zum Beispiel verlängerte Öffnungszeiten, verbesserte Beratung oder die Straffung von Angeboten, denn auch auf der Kostenseite musste die Einrichtung dringend etwas tun. Sie fasst sich heute als modern geführter Wirtschaftsbetrieb auf, der gleichwohl besonders den Wohlfühlfaktor seiner wichtigsten Gäste – Kinder, Jugendliche und Familien – im Auge behält.

Simone Haneke ist die Neue. Die 36-jährige gebürtige Tecklenburgerin kam 1999 als Honorarkraft, wurde später Assistentin von Peters, kümmerte sich um die pädagogische Betreuung. Mit Wirkung von 1. August übernimmt sie die Hausleitung und sagte gestern, dass sie weiter „einen hervorragenden Service für die Gäste“ erwarte, die sich in der Einrichtung auch „geborgen fühlen“ sollten.

Mehr als „nur“ ein Hotel sein, auch darum geht’s in Jugendherbergen. Haneke hat Pädagogik studiert, als Stadtführerin und in der Hauswirtschaft bereits früh verschiedene Bereiche der Herberge kennengelernt. Zur Seite stehen ihr Jenny Trittin und Nils Brönstrup als Assistenten. Er war der erste Auszubildende (Bürokaufmann) im Hause.

„Es war ein Vergnügen, hier zu arbeiten“, so Peters. Die Einzigartigkeit des Hauses, seine Alleinstellungsmerkmale herauszuheben, das sei gelungen. Zudem habe sich das Haus mit dem Freilichtbühnen-Catering ein weiteres Standbein geschaffen. Zum Abschluss übergab er Simone Haneke einen hübschen Blumenstrauß und den symbolischen Schlüssel.

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