Tecklenburg
Erfolgsstory macht Tecklenburg zum Vorbild

Dienstag, 29.07.2008, 18:07 Uhr

1998/99 hat das Jugendherbergswerk die Tecklenburger Herberge mit einem Millionenaufwand saniert. Die Auslastung ließ damals etwas zu wünschen übrig, was eindeutig nicht an den sehr netten Herbergseltern lag, eher schon an mangelnder Vermarktung.

Heute hat das Haus 29 Mitarbeiter und 131 Betten. Herbergsleiter Dominik Peters gibt die Bettenauslastung mit 45 Prozent und die Zimmerauslastung mit 80 Prozent an – fantastische Zahlen, die Tecklenburg im Jahres-Ranking der 37 Herbergen in Westfalen-Lippe stets auf den dritten oder vierten Platz bringen.

Tecklenburg ist bekannt und beliebt für seine guten, verlässlichen Programmangebote beispielsweise für Schulklassen. Deshalb gilt für Schulen auch inzwischen: rechtzeitig anmelden. Wohl anderthalb Jahre im Voraus buchen die Klassenlehrer oder Jahrgangsstufenleiter.

1999 zählte das Haus 14 500 Übernachtungen, dieses Jahr werden es etwa 21 500. „Viel mehr geht nicht“, sagt Dominik Peters. Es sei raumtechnisch dann kaum noch zu leisten.

Im Landesverband Westfalen-Lippe sei man zum Vorbild geworden. „Guckt nach Tecklenburg“, heiße es gelegentlich.

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