Im August soll´s zur Sache gehen
Glatter Asphalt statt Buckelpiste: Landesbetrieb will Osnabrücker Straße und Velper Straße sanieren

Tecklenburg -

Im August soll´s zur Sache gehen. Die Osnabrücker Straße wird zwischen dem Kreisverkehr Ledde und der Gaststätte Kemken saniert. Die Zeit brennt dem Landesbetrieb Straßen.NRW etwas unter den Nägeln. Der rund drei Kilometer lange Abschnitt soll noch in den Ferien fertig gestellt werden. „Wenn die Schulbusse wieder fahren, soll diese Baustelle abgewickelt sein“, sagt Stefan Elsinghorst.

Samstag, 14.07.2012, 13:07 Uhr

Im August soll´s zur Sache gehen : Glatter Asphalt statt Buckelpiste: Landesbetrieb will Osnabrücker Straße und Velper Straße sanieren
Die Osnabrücker Straße gleicht südlich des Kreisverkehrs Ledde/Leeden einer Buckelpiste. Nicht viel besser ist der Zustand der Velper Straße zwischen Abzweig von der Osnabrücker Straße und Industriegebiet Velpe. Ab August soll saniert werden. Foto: Michael Baar

Für die Sanierung dieses Abschnitts soll die Osnabrücker Straße komplett gesperrt werden. „Für Schulbusse würde das einen enormen Umweg bedeuten“, nennt der Bau-Ingenieur des Landesbetriebes den Grund für die Eile. In einem zweiten Abschnitt soll die Osnabrücker Straße zwischen Kemken und Hagelstraße aufgearbeitet werden. „Dort stellt die Umleitung kein Problem dar“, weiß der Straßenbauer. Parallel zum ersten Abschnitt der Osnabrücker Straße wird auch die Velper Straße saniert. Vom Gasthaus Kemken aus in Richtung Velpe sind es rund 1,5 Kilometer, auf denen die Fahrbahn deutliche Buckel und Verwerfungen aufweist. Auch dort soll in zwei Schritten gearbeitet werden. Zunächst ist der Sektor zwischen Einmündung Hagelstraße und Zufahrt zum Industriegebiet Velpe dran. Auch dort ist eine Vollsperrung vorgesehen. Die beiden zweiten Abschnitte bescheren dem Landesbetrieb die Möglichkeit, sie wechselseitig als räumlich nahe Umleitungsstraße zu nutzen. Entweder bei Kemken auf die Velper Straße und dann rechts in die Hagelstraße bis zur Osnabrücker Straße oder umgekehrt, wenn es in Richtung Tecklenburg gehen soll. Mit der Auftragsvergabe rechnet Stefan Elsinghorst noch in diesem Monat. Vorgesehen ist bei der Deckensanierung, die oberen vier Zentimeter der Fahrbahn abzutragen. Ersetzt werden soll diese „Decke“ durch eine zehn Zentimeter hohe Schicht. Die Fahrbahn werde nicht breiter, aber die Bankette befestigt, erläutert der Bau-Ingenieur. Wenn alles läuft, könnte noch im September das letzte Baustellenschild abgeräumt werden.

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