Weiter auf Erfolgskurs
Amazone fährt Rekordumsatz ein

Tecklenburg-Leeden/Hasbergen -

Tecklenburg-Leeden. Auf 460 Millionen Euro beläuft sich der Umsatz der Amazone-Werke 2012. Das Familienunternehmen will weiter wachsen.

Donnerstag, 24.01.2013, 20:01 Uhr

Für die Amazonen-Werke ist das Geschäftsjahr 2012 erneut sehr erfolgreich gewesen: Der neue Rekordumsatz beläuft sich auf 460 Millionen Euro und hat damit im Vergleich zum Vorjahr (395 Millionen Euro) um 16 Prozent zugelegt. Für das Jahr 2013, in dem das inhabergeführte Familienunternehmen seinen 130. Geburtstag feiert, sind die Erwartungen ebenfalls positiv: „Soweit die Entwicklung absehbar ist, wird Amazone weiter wachsen. Unser Ziel, die 500 Millionen Euro-Umsatzmarke zu knacken, rückt näher“, prognostizierten die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer anlässlich einer internationalen Fachpressekonferenz in Hude.

„Bei allen Erfolgen legen wir großen Wert auf ein gesundes Wachstum“, so die Geschäftsführer weiter. Ziel sei nicht „ Umsatz um des Umsatz willen“, vielmehr gehe es darum, die Nachfrage nach Amazone-Maschinen nachhaltig zu erfüllen. Parallel zu den Umsatzsteigerungen wurden deshalb 2012 insgesamt 20 Millionen Euro in den Ausbau der Amazone-Werke investiert. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen bei fünf Prozent vom Umsatz.

Die Anzahl der Mitarbeiter stieg auf 1700, darunter 128 Auszubildende. Insbesondere die Servicemannschaft und die Elektronikentwicklung wurden nach Angaben des Unternehmens überproportional aufgestockt.

Der Exportanteil lag 2012 wieder bei rund 80 Prozent.

Die steigende Nachfrage nach Amazone-Maschinen führen die Geschäftsführer zum einen auf die gute Einkommenslage in der Landwirtschaft und zum anderen auf die Ausdehnung der Marktpräsenz als global tätiger Spezialist für den intelligenten Pflanzenbau zurück. Außerdem sehen sie die Amazone-Innovationen als wichtigen Wachstumsmotor. „Innovation aus Tradition“ lautet deshalb der Leitspruch im 130. Jahr der Amazone-Geschichte.

Als Trend zeichnet sich dabei ab, dass der technische Fortschritt immer stärker durch die Elektronik geprägt wird. „Für Amazone-Maschinen bedeutet dies, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes immer „intelligenter“ werden. Mehr Präzision bei der Ausbringung, zusätzliche Kosteneinsparungen, mehr Umweltschonung und mehr Bedienkomfort für den Fahrer sind die klaren Vorteile, die wir durch die Elektronik erreichen“, so Amazone-Geschäftsführer Dr. Justus Dreyer.

Am Standort Leeden , der zusammen mit dem Stammwerk im benachbarten Hasbergen-Gaste das Zentrum für die Dünge- und Pflanzenschutztechnik bildet, wurden neue Produktionshallen errichtet. Dort werden die Pflanzenschutz-Selbstfahrer Pantera, die gezogenen Feldspritzen UX, die Großflächenstreuer ZG-B und die Großflächensämaschinen Primera montiert. Mit der Fertigstellung von zwei neuen Produktionshallen von jeweils 1500 Quadratmetern Grundfläche wurde 2012 die Produktionskapazität um gut 60 Prozent gesteigert. Gleichzeitig wurde der Bürobereich auf 600 Quadratmeter erweitert. Ende 2012 folgte der Abschluss eines weiteren Hallenneubaus, mit dem die Kapazitäten der Qualitätsprüfung aufgestockt wurden. Insgesamt hat Amazone 2012 in Leeden 2,5 Millionen Euro investiert.

Amazones Umsatzzuwächse erstreckten sich über sämtliche Produktlinien. Vor allem die neuen Maschinen im Amazone-Programm hätten aber überproportional zum Anstieg beigetragen, teilt das Unternehmen mit. „Wir werden das dynamische Wachstum weiter fortsetzen“, sehen Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer mittelfristig weiter gute Entwicklungschancen.

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