Amazone baut Forschungs- und Entwicklungszentrum
Investition in die Zukunft

Tecklenburg-Leeden/Hasbergen -

Tecklenburg-Leeden/Hasbergen. Rund drei millionen Euro investieren die Amazone-Werke in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Zum Richt fest kam die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, nach Hasbergen-Gaste.

Donnerstag, 12.09.2013, 18:09 Uhr

Die Amazone-Werke bauen ihre Kapazitäten weiter aus. So entsteht derzeit in Hasbergen-Gaste mit einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro der Neubau eines Gebäudes mit 120 Büroarbeitsplätzen. Dort sollen zukünftig die Amazone-Ingenieure und Techniker aus dem Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten.

Zum Richtfest begrüßten Christian Dreyer , einer der beiden Amazone-Geschäftsführer, sowie Professor Heinz Dreyer unter den zahlreichen Gästen die aus Berlin angereiste Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka . Von den Osnabrücker Hochschulen, mit denen die Amazone-Werke bei vielen Projekten zusammenarbeiten, waren Professor Claus Rollinger, der Präsident der Universität Osnabrück , sowie Professor Andreas Bertram als Präsident der Hochschule Osnabrück neben weiteren hochrangigen Vertreter zu einem Fachgespräch vor Ort.

„2013 konnte Amazone auf seinen Absatzmärkten erneut überdurchschnittlich zulegen“, erklärte Christian Dreyer in seiner Ansprache. „Einer der wichtigsten Gründe für diesen Erfolg ist unsere Innovationsfähigkeit. Nur wenn wir unsere Kunden immer wieder mit innovativen Maschinen überzeugen, können wir im internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen. Die Bedeutung von Forschung und Entwicklung sowie die Zahl unserer Mitarbeiter in diesem Bereich sind deshalb in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegen. Mit dem Neubau bündeln wir diese Kompetenz unter dem Dach eines Forschungs- und Entwicklungszentrums mit modernsten Arbeitsplätzen.“

Nach dem Richtfest nutzten die Gäste den Besuch bei Amazone für eine Betriebsbesichtigung. Anschließend diskutierten sie in einem einstündigen Fachgespräch über das Thema „Vernetzung von Forschung der Hochschulen und Wirtschaft“.

Für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum, dessen Fertigstellung Ende 2013 erfolgen soll, werden unter Verantwortung des Planungsbüros Ingenieurgemeinschaft igk Krabbe aus Osnabrück gut 480 Kubikmeter Beton, 1425 Quadratmeter Stahlbetondecken und 75 Tonnen Stahl verbaut. Die Planung erstreckt sich über eine Netto-Grundfläche von 1650 Quadratmetern und knapp 8000 Kubikmeter umbauten Raum. Rund 500 Quadratmeter Fensterflächen sorgen für gut belichtete und freundliche Arbeitsplätze. Viel Wert legen die Planer auch auf einen offen gestalteten Eingangs- und Treppenhausbereich, um Begegnung und Kommunikation zwischen den Mitarbeitern zu fördern.

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