Voraussetzungen erfüllt
Kurort dehnt sich weiter aus

Tecklenburg -

Tecklenburg. Damit Tecklenburg Kneipp-Kurort bleibt, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So muss die Stadt zwei Kneipp-Badeabteilungen nachweisen. Deshalb wird das Kurgebiet neu gefasst. Der Stadtrat stimmte dem in seiner jüngsten Sitzung zu.

Samstag, 12.10.2013, 08:10 Uhr

Kneipp-Kurort zu sein bringt nachweislich Vorteile – nicht nur für die Gesundheit der Besucher in Tecklenburg , sondern auch finanziell. Über 100 000 Euro gibt es aus der Kurorte-Pauschale des Landes. Damit Tecklenburg Kneipp-Kurort bleibt, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So muss die Stadt zwei Kneipp-Badeabteilungen nachweisen. Deshalb wird das Kurgebiet neu gefasst. Der Stadtrat stimmte dem in seiner jüngsten Sitzung zu.

Eine Kneipp-Badeabteilung befindet sich in der Klinik Tecklenburger Land . Die zweite ist im Ringhotel „Teutoburger Wald“ untergebracht. Die Hotelbesitzer hätten sich bereit erklärt, ihr Angebot im Wellness-Bereich um Kneipp´sche Anwendungen zu ergänzen, erläuterte Bürgermeister Stefan Streit . Die Anerkennungsvoraussetzungen als Kurort seien somit erfüllt und man stehe nicht mehr unter Zeitdruck. Die Grenze des Kneipp-Kurortes Tecklenburg reicht nun direkt an das Ringhotel heran.

Seit 1999 ist Tecklenburg Kneipp-Kurort. Bereits damals wurde die Auflage erteilt, bis Jahresende 2002 eine zweite Kneipp-Badeabteilung fertigzustellen. Diese Frist wurde mehrfach verlängert. 2010 wurde dann der Lösungsansatz mit der Einbeziehung des Ringhotels erarbeitet. Vor wenigen Wochen gab es ein erneutes Gespräch mit der Bezirksregierung, die keine Bedenken hatte. „Ich bin dankbar für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung“, betonte Streit.

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