„Teutoschleifen“ eröffnet
Im Norden die Besten

Tecklenburger Land -

Das Tecklenburger Land ist auf dem Vormarsch – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn marschieren, oder besser wandern, lässt es sich hier wunderbar. Das sieht auch Deutschlands ausgewiesener Wander-Experte Manuel Andrack so. Gestern Mittag war er zu Gast bei der offiziellen Eröffnung der fünf „Teutoschleifen“.

Samstag, 23.08.2014, 06:08 Uhr

Das Band wird durchschnitten, die Teutoschleifen sind damit eröffnet. Darüber freuen sich (von links) Jochen Becker, Heinz Hüppe (Bürgermeister Hörstel), Dr. Martin Hellwig (Bürgermeister Lienen), Manuel Andrack, Bernhard Hembrock, Petra Abraham (Tourismus), Ulrich Ahlke, Alexia Finkeldei, Helmut Kellinghaus,, Sara Vandeck (Tourismus), Friedrich Prigge (Bürgermeister Lengerich), Dr. Andreas Leistikow und Stefan Streit (Bürgermeister Tecklenburg).
Das Band wird durchschnitten, die Teutoschleifen sind damit eröffnet. Darüber freuen sich (von links) Jochen Becker, Heinz Hüppe (Bürgermeister Hörstel), Dr. Martin Hellwig (Bürgermeister Lienen), Manuel Andrack, Bernhard Hembrock, Petra Abraham (Tourismus), Ulrich Ahlke, Alexia Finkeldei, Helmut Kellinghaus,, Sara Vandeck (Tourismus), Friedrich Prigge (Bürgermeister Lengerich), Dr. Andreas Leistikow und Stefan Streit (Bürgermeister Tecklenburg). Foto: Ruth Jacobus

Das Tecklenburger Land ist auf dem Vormarsch – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn marschieren, oder besser wandern, lässt es sich hier wunderbar. Das sieht auch Deutschlands ausgewiesener Wander-Experte Manuel Andrack so. Gestern Mittag war er zu Gast bei der offiziellen Eröffnung der fünf „Teutoschleifen“. Das sind vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnete Premiumstrecken. Die Rundwanderwege in Tecklenburg, Lengerich, Bevergern, Riesenbeck und Lienen bestechen durch ihre landschaftliche Schönheit und Vielfalt.

Wanderung auf der Teutoschleife

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  • Foto: Günter Benning
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Manuel Andrack hat ein besonderes Superlativ gefunden: „Es sind die nördlichsten Premium-Wege der Welt.“ 400 gebe es in Deutschland, doch die lägen aller südlicher. In nördlichen ländern wie Schweden gebe es keine Premium-Wege.

„Ganz vorne zu sein in der Welt“, das hörte Helmut Kellinghaus als Vorsitzender des Vereins Tecklenburger Land Tourismus natürlich besonders gern. Das Tecklenburger Land sei ein Kleinod, betonte er bei der Eröffnung, die mit einer deftig-bayerischen Mahlzeit in der Gaststätte „Malepartus“ im Lienener Holperdorp begann. Dort stärkten sich die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Vertreter des Tecklenburger Land Tourismus, des Kreises und weitere Gäste. Das war auch gut so – schließlich hatten sie noch eine rund vierstündige Wanderung auf der Holperdorper Teutoschleife vor sich, begleitet von zahlreichen wanderbegeisterten Heimatfreunden.

Mit dabei auch der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock , der das Tecklenburger Land als eine „Perle im Kreis Steinfurt“ bezeichnete. Mit den „Teuto-Schleifen“ werde die Qualitätsoffensive im Wandertourismus fortgesetzt. Sie seien ein weiterer, wichtiger Baustein im Tourismus.

Hembrock lobte besonders Alexia Finkeldei, die Geschäftsführerin des Vereins, und ihr Team. Seit 2008 hat sie an der Entwicklung der Rundwanderwege gearbeitet, unzählige Gespräche geführt. „Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, wäre ich gar nicht erst angefangen“, meinte sie schmunzelnd, um dann anzufügen: „Es hat sich gelohnt“. Es gebe so gut wie keine Premiumwege in Nordrhein-Westfalen. „Wir können damit punkten“, sieht sie positive Auswirkungen im Tourismusbereich. Die Wege würden bereits jetzt stark genutzt.

Die „Teutoschleifen“ gehören zu den „Leuchttürmen“ unter den Leader-Projekten im Kreis. Ulrich Ahlke, Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe im Kreis, bezeichnete die „Teutoschleifen“ als ideales Leader-Projekt, weil gleich fünf Orte abgedeckt würden. Es seien keine lokalen Kirchturmprojekte. Ahlke kündigte an, dass sich der Kreis auch für die nächste Förderperiode bewerben werde. Ideen dafür gibt es in Tecklenburg bereits.

Unterwegs auf den Holperdorper Teutoschleifen

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  • Blumenwiese am Haus des Gastes, einem Startpunkt

    Foto: Wilhelm Schmitte

Tourismus, speziell, wenn es um das Wandern geht, da sieht auch Jochen Becker vom Deutschen Wanderinstitut das Tecklenburger Land „ganz vorne“. „Wir haben zu viele Wege und zu wenig Qualität“, beschrieb er die Situation in Deutschland. Im Tecklenburger Land sehe das anders aus. Man müsse sich auf das konzentrieren, was der Wanderer wünsche.

Dazu gehört auch, dass der öffentliche Personennahverkehr von Wanderern genutzt werden kann. Hier kooperiert der Tecklenburger Land Tourismus mit dem Regionalverkehr Münsterland (RVM). Wandern und Nahverkehr würden sich wunderbar ergänzen, betonte Andreas Leistikow (RVM).

Das Schlusswort hatte Manuel Andrack, der die Region mittlerweile bestens kennt. Zweimal ist er bereits den Tecklenburger Bergpfad gegangen und gestern zum zweiten Mal den Holperdorper Weg. Als für Wanderer überraschend bezeichnete er die Region. Premiumwege im Sauerland und im Schwarzwald, die würde man erwarten. Aber im nördlichen Münsterland? Kann man da schön wandern? „Ja, hier läuft was“, versicherte Andrack. Die wander-verrückten Niederländer zum Beispiel hätten das schon lange gemerkt. „Die Teutoschleifen sind spannende Wege, überraschend, voller Neuigkeitswert“, lobte der Experte.

Nach so viel Lob und Theorie ging es hinaus. Es galt, wie es üblich ist bei einer Eröffnung, das Band durchzuschneiden, Mitwanderer zu begrüßen und loszumarschieren in die „Toscana des Münsterlandes“. 

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