Hausleitungen in der Jugendherberge
Einmal selbst der Gast sein

Tecklenburg -

Normalerweise verwöhnen sie die Gäste in ihren Häusern. In dieser Woche sind sie selbst zu Gast: 15 Herbergsleitungen aus Westfalen-Lippe verbringen in Tecklenburg eine „Musische Werkwoche“.

Dienstag, 25.11.2014, 22:11 Uhr

Gemeinsamer Gesang steht täglich auf dem Programm der „musischen Werkwoche“. Bei der Begrüßung sang auch Bürgermeister Stefan Streit (links) gerne mit.
Gemeinsamer Gesang steht täglich auf dem Programm der „musischen Werkwoche“. Bei der Begrüßung sang auch Bürgermeister Stefan Streit (links) gerne mit. Foto: Ruth Jacobus

Normalerweise verwöhnen sie die Gäste in ihren Häusern. In dieser Woche sind sie selbst die Gast: 15 Herbergsleitungen aus Westfalen-Lippe verbringen in Tecklenburg eine „Musische Werkwoche“. Diese findet jedes Jahr in einem anderen Ort statt und nun nach 16 Jahren erneut in der Tecklenburger Jugendherberge . Hausleiterin Ulrike Glasmeyer und ihr Team haben ein kreatives Programm zusammengestellt.

Wolfgang Büttner , Geschäftsführer des Landesverbandes des Deutschen Jugendherbergswerkes, betonte in seiner Begrüßung, dass viele Landesverbände neidisch darauf blicken würden, dass es in Westfalen-Lippe diese „musische Werkwoche“ gebe. Sie bietet Herbergsleitungen nicht nur die Gelegenheit zum Austausch darauf, sondern auch zu gemeinsamen Aktivitäten. Holzarbeiten, Nähen, Opale schleifen und viel Gesang gehören in dieser Woche zum Programm.

Bürgermeister Stefan Streit verwies in seinem Grußwort darauf, dass die Tecklenburger Jugendherberge mit ihren rund 160 000 Übernachtungen eine besondere Rolle spiele in der Stadt. Tecklenburg sei zudem nicht nur Luft- und Kneippkurort, sondern dürfe sich nun auch amtlich Festspielstadt nennen. Das ließ die Gäste aufhorchen, die noch bis Samstag in Tecklenburg verweilen.

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