Neue Gebührenordnung
Kostenfreies Parken ist Geschichte

Tecklenburg -

Wer in Tecklenburg parkt, muss täglich von 8 bis 20 Uhr Gebühren zahlen – und zwar nahezu ausnahmslos auf allen Parkplätzen. Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Gebührenordnung bringen, die im nächsten Jahr gelten soll. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dem Stadtrat am Dienstagabend einstimmig, so zu entscheiden.

Donnerstag, 04.12.2014, 23:12 Uhr

Der Parkplatz Bismarckhöhe ist bislang noch gebührenfrei nutzbar. Das soll sich im nächsten Jahr ändern.
Der Parkplatz Bismarckhöhe ist bislang noch gebührenfrei nutzbar. Das soll sich im nächsten Jahr ändern. Foto: Ruth Jacobus

Wer in Tecklenburg parkt, muss täglich von 8 bis 20 Uhr Gebühren zahlen – und zwar nahezu ausnahmslos auf allen Parkplätzen. Auf diesen kurzen Nenner lässt sich die Gebührenordnung bringen, die im nächsten Jahr gelten soll. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dem Stadtrat am Dienstagabend einstimmig, so zu entscheiden. Die Fraktionen hätten sich auf diese gemeinsame Richtlinie verständigt, hatte zuvor Bürgermeister Stefan Streit erläutert.

Folgt der Stadtrat der Empfehlung, müssen künftig Gebühren bezahlt werden auf den Parkplätzen Altstadt (ausgenommen zehn Kurzzeitparkplätze mit Parkscheibenregelung), Bismarckturm, Burgberg , Chalonnes-Platz (ebenfalls zehn Kurzzeitparkplätze), Landrat-Schultz-Straße (Höchstparkdauer 90 Minuten) und Münsterlandblick.

Die Mindestgebühr (30 Minuten) beträgt 50 Cent, je weitere 30 Minuten sind ebenfalls 50 Cent zu zahlen. Ein Tagesticket kostet vier Euro, für Busse sind pauschal acht Euro zu zahlen.

Für die Parkplätze Burgberg, Bismarckturm, Chalonnes-Platz und Münsterlandblick soll es Monats- beziehungsweise Jahresparkscheine geben. Der Monatsschein kostet 15 Euro, das Jahresticket 150 Euro.

Praktisch für Fahrgemeinschaften: Auf einem Jahresticket können bis zu vier verschiedene Kennzeichen eingetragen werden. Das sei „ein deutliches Signal“, diese Gemeinschaften zu gründen, lobte Bürgermeister Stefan Streit.

Sonderparkscheine können zudem für Handwerksunternehmen und ambulante Pflegedienste ausgestellt werden.

Die neue Gebührenordnung soll ein Plus von 85 000 Euro in die Stadtkasse spülen.

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