Fastnacht feiert Karneval
Supertalente aus dem Niederdorf

Tecklenburg-Brochterbeck -

Supertalente sorgten für großen Spaß beim Karnevalsfest der Fastnacht Niederdorfer Straße/Hessel. Gut gelaunt begrüßte der erste Vorsitzende Karl Tenberg die Narrenschar in der Gaststätte Heukamp. Nach einigen Tanzrunden und Schunkelliedern ging es bestens eingestimmt los mit den karnevalistischen Auftritten. Sämtliche Akteure kamen aus den Reihen der Fastnacht.

Dienstag, 27.01.2015, 21:01 Uhr

Den Anfang machte die Männergruppe mit dem „ Supertalent 2015“. In das Finale hatte es „Kalle“ aus Bottrop geschafft. Er wollte drei Zwieback in zwei Minuten essen, ohne etwas zu trinken. Unter großem Jubel schaffte er diese trockene Nummer.

Der zweite Teilnehmer des Finales war „Laaarsen Rind-ström“ aus Stockholm . Sein Talent: einen Ball zwei Minuten hochzuhalten. Was er auch gut schaffte. Er nahm den Ball in die Hand und turnte damit im Saal herum.

Als letzte Teilnehmer kamen die „Hot Dogs“. Drei junge Pianisten aus Österreich, die Klavierspielen können, ohne die Hände zu benutzen. Nach einigen Anfangsproblemen gab es Hilfe von der Jury. Kleine blauen Pillen sorgten für einen guten Stand am Musikgerät.

Der selbstverliebten Jury gefiel alles besser oder schlechter und am Ende kürte sie sich selbst voller Überzeugung zum „Supertalent 2015“.

Für viel Spaß sorgten dann „Die Damen“, als sie zeigten, wie man durch fehlende Informationen eine „verschwundene“ Nachbarin zu einem Aufenthalt auf der Intensivstation überreden kann. Ihr Fehler: Sie hatte sich nicht im Kommunikationszentrum der Straße abgemeldet und wurde mehrere Tage nicht mehr gesehen. Dass sie am Ende wohlbehalten von einem Mallorca-Wochenende zurückkam, erfreute doch alle sehr.

„Die Jugendlichen“ nahmen sich selbst aufs Korn und zeigten, wie man in der heutigen Zeit mit Hilfe der modernen Technik miteinander kommuniziert. Es wurden Mengen von „Whats Apps“ hin und hergeschickt. Das Klingeln in den Smartphones nahm kein Ende mehr. Eine sinnvolle Planung des Karnevalauftritts kam aber dennoch nicht zustande. Endlich kam die Nachricht: „Treffen bei mir.“ Man traf sich, und ab da kam Schwung in die Sache und der Auftritt stand.

Karl Tenberg bedankte sich bei allen Gruppen mit einem kräftigen Helau und verabschiedete sie mit einem Klatschmarsch.

Es wurde in Heukamps Saal noch kräftig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

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