Kolpingsfamilie in Olpe
Fit gemacht für Notfälle aller Art

Tecklenburg-Brochterbeck -

Gut gelaunt, etwas müde und mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten die 56 Olpefahrer jetzt aus dem Sauerland zurück. In Olpe, im Regenbogenland, der Familienferienstätte der Kolpingsfamilie, hatten sie einige schöne Tage verbracht. Tage, die aber nicht nur Spiel und Spaß dienten, sondern auch der Auffrischung beziehungsweise dem Erlernen der „Ersten Hilfe“.

Mittwoch, 28.01.2015, 20:01 Uhr

Erste Hilfe stand im Mittelpunkt beim traditionellen Wochenende der Kolpingsfamilie in Olpe. Rodelspaß und bunter Abend rundeten das Programm ab.
Erste Hilfe stand im Mittelpunkt beim traditionellen Wochenende der Kolpingsfamilie in Olpe. Rodelspaß und bunter Abend rundeten das Programm ab. Foto: -alv-

Gut gelaunt, etwas müde und mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten die 56 Olpefahrer jetzt aus dem Sauerland zurück. In Olpe , im Regenbogenland, der Familienferienstätte der Kolpingsfamilie , hatten sie einige schöne Tage verbracht. Tage, die aber nicht nur Spiel und Spaß dienten, sondern auch der Auffrischung beziehungsweise dem Erlernen der „Ersten Hilfe“. Eine Gruppe des DRK- Ortsverbandes Olpe hatte sich bereit erklärt, den Erwachsenen und den Kindern und Jugendlichen ihr Wissen weiterzugeben.

Erste Hilfe am Unfallort, bei Notlagen im Haushalt, Alarmierung des Rettungsdienstes und der Umgang mit medizinischen Geräten wie dem Defibrillator wurden geübt. Stabile Seitenlage, Verletztenbergung aus dem Auto, Herzdruckmassage, Mund zu Mundbeatmung und mehr standen auf dem Programm.

Besonders wichtig: der Eigenschutz. Keinem ist gedient, wenn ein Helfer selbst zu Schaden kommt. Und: Es ist besser, etwas nicht ganz richtig zu machen, als gar nichts zu tun und einfach nur daneben zu stehen.

Für die Kinder gab es mit den Helfern des Jugendrotkreuzes ein eigenes Programm. Sie lernten die Ausrüstung des Rettungswagens kennen, Wunden zu verbinden und konnten mit der Trage eine Runde durch den Saal drehen. Spannend wurde es, als sie täuschend echt aussehende Wunden geschminkt bekamen, die dann von den Erwachsenen fachgerecht unter Anleitung verbunden werden mussten. Ein großes Highlight war es für alle, den Rettungswagen zu besichtigen.

Neben so viel Wissen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Neuschnee war gefallen, und so konnte man am nächsten Tag rodeln gehen. Auch der bunte Abend war wieder mit Vergnügen verbunden.

Am letzten Tag hieß es nach dem Gottesdienst und gemeinsamen Mittagessen Abschied zu nehmen. Ein Abschied für immer, denn die Kolpingferienstätte in Olpe schließt am kommenden Wochenende ihre Pforten. Über 20 Jahre hatte sie die Brochterbecker Familienfreizeitfahrer beherbergt und bewirtet. Man kannte sich dort aus und fühlte sich von der ersten Minute an zu Hause. Jetzt gilt es, ein neues Quartier zu finden.

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