Kulturwoche: Gang durch die Ibbenbürener Straße
Wo einst das Handwerk residierte

Tecklenburg -

„Handwerk und Leben im Wandel – Die historische Ibbenbürener Straße“ ist Titel eines Buches, herausgegeben vom Geschichts- und Heimatverein (GHV). Der bietet im Rahmen der Tecklenburger Kulturwoche am Dienstag, 14. April, um 14.30 Uhr einen Rundgang an, der auf die geschichtliche Entwicklung des Straßenzuges als eines der ältesten Siedlungsgebiete der Stadt mit Betrachtung der Häuser eingeht.

Donnerstag, 09.04.2015, 21:04 Uhr

Das Ansehen alter Fotos und die Einbindung von Zeitzeugenberichten garantieren nach Angaben der Tecklenburg Touristik eine spannende Veranstaltung. Treffpunkt zum Rundgang ist am 14. April auf dem Marktplatz. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Ibbenbürener Straße zeichnet sich seit der Grafenzeit durch eine ungewöhnlich reiche Ansiedlung von Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen aus. So gab es bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts unter anderem Schlachter, Stellmacher Tischler, Schmiede und Schlosserei, Schneider, Bäcker, Frisör, Bierbrauer, Zigarrenmacher, Einzelhandel, Armenhäuser, Pfarrhäuser, Gastwirtschaften – alles fast Haus an Haus. Bis auf Ausnahmen sind sie Geschichte.

Der Klönkreis des Geschichts- und Heimatvereins hat sich sehr intensiv mit der Geschichte der Ibbenbürener Straße befasst. Die überwiegend älteren Teilnehmer der Gesprächsrunden haben private Dokumente wie Tagebücher, Fotos oder Versicherungspolicen mitgebracht, die zum Teil über 100 Jahre alt sind und das Leben in der Straße dokumentieren.

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