Tecklenburger Leinenmarkt
Filigrane Tischdecken und flippige Jacken

Tecklenburg -

Liebevoll bestickte Tischdecken, zarte Nachthemden und derbe Unterhosen – Leinen war früher ein vielseitig genutzter Stoff.

Montag, 14.09.2015, 13:09 Uhr

Tischwäsche und Paillettenjacken bieten Marlies Kissing-Clasing und ihre Tochter Siba Vehling während des Tecklenburger Leinenmarktes an.
Tischwäsche und Paillettenjacken bieten Marlies Kissing-Clasing und ihre Tochter Siba Vehling während des Tecklenburger Leinenmarktes an. Foto: Nicole Degutsch

Mit handbestickten Initialen versehen, durften Leinentücher und Wäsche bis Mitte des 20. Jahrhunderts in keiner Aussteuer fehlen. Die Künstlerin Marlies Kissing-Clasing aus Hörstel und ihre Tochter Siba Vehling boten an ihrem Stand auf dem Tecklenburger Leinen- und Handwerkermarkt am Wochenende wahre Schätze an.

Von selbstbemalten Leinentüchern über filigrane Lochmuster-Tischwäsche bis hin zu alten Uniformen oder flippigen Paillettenjacken: hier war für jeden Liebhaber ausgefallener Einzelstücke etwas zu finden. Kissing-Clasing lachend: „Ich bin quasi Ureinwohner auf diesem Markt.“

Denn stolze 25 Jahre bietet sie auf dem Leinenmarkt in Tecklenburg immer an der selben Stelle ihre Waren feil. Auch an den anderen Ständen gab es viel zu entdecken. Gedrechseltes, Gefilztes oder eben alles rund um Leinen. Bei sonnigem Wetter fanden viele Besucher den Weg in die Altstadt, um schöne Stücke zu ergattern.

Die Besucher ließen sich nicht lange bitten. Sie kamen – vor allem am Sonntagnachmittag – in Scharen. Da wechselten schöne Stücke schnell ihren Besitzer. Das rustikale Ambiente der Burgstadt mit seinen verwinkelten Fachwerkgassen ist eben anziehend.

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