Burggraf-Pläne
Der Investor steht fest

Tecklenburg -

Hotel „Burggraf“ und „Tecklenburger Seilbahn“: Das sind zwei Themen, die in Tecklenburg und Umgebung für Gesprächsstoff sorgen. Kein Wunder also, dass das Interesse groß war, als es beim CDU-Stammtisch aktuelle Informationen aus berufenem Mund gab.

Montag, 08.02.2016, 09:02 Uhr

Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Anja Karliczek MdB, begrüßte im Hotel Drei Kronen den Projektentwickler und Eigner Gert Prantner (RIMC Hamburg) sowie Henrik Borgmeyer (Bioconstruct) und Oliver Tiedemann (Grüner Zweig).

Gert Prantner berichtete über den Stand seiner Projektentwicklung zum Hotelneubau am Burgberg. Eine wesentliche Grundlage des Konzeptes sei es, das Hotel als Tagungshotel zu planen. Dazu soll das Kulturhaus mit einbezogen werden, aber auch weiterhin für Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Investor sei die MBN Bau AG aus Georgsmarienhütte. Prantner erläuterte, dass Verträge zwischen dem Eigentümer, der Stadt und dem Investor spätestens im Mai unterschrieben werden sollen. Damit könnte eine Fertigstellung des Neubaus und Inbetriebnahme in 2018 Realität werden.

Der Hotelneubau und die Seilbahn können eine hervorragende Symbiose ergeben, schreibt die CDU. Mit der Seilbahn sei eine infrastrukturelle Erschließung der Stadt Tecklenburg für Touristen besonders gut möglich und könne zu einer erheblichen Reduzierung des innerstädtischen Parkplatz-Problems und des motorisierten Verkehrs beitragen. Dazu sei es notwendig, dass alle Beteiligten wie Investoren, Bürger, Stadt, Kreis und Land eng miteinander kooperieren. Es bestehe kein Zweifel daran, dass Tecklenburg ein Kleinod sei, das es zu erhalten und zu fördern gelte. Einkaufsmöglichkeiten müssten geschaffen werden, die den Gästen ein attraktives Angebot gewährleisten. Kurzum die Infrastruktur muss passen. Stadt und Bürger würden profitieren. Davon ist die CDU überzeugt. Alleine durch das zusätzliche Gewerbe als Folge der Hotelbewirtschaftung und der Seilbahn könne Tecklenburg mit Mehreinnahmen, nur für diesen Bereich, von mehreren Millionen Euro rechnen. In Summe würden sich erhebliche Steuereinnahmen für die Stadt Tecklenburg ergeben.

Wie bereits berichtet, ist geplant, dass der alte Tecklenburger Bahnhof die Talstation des Seilbahnprojektes bildet mit ausreichenden Parkplätzen für die Nutzer der Seilbahn und Besucher der Stadt Tecklenburg. Von dort führt die Kabinenbahn hoch zum Münsterlandblick. Das Bahnhofsgebäude soll in seiner Ursprünglichkeit erhalten bleiben und könnte auch für Veranstaltungen und private Feierlichkeiten genutzt werden, wobei der örtlichen Gastronomie keine Konkurrenz entstehen soll, versicherten Henrik Borgmeyer und Oliver Tiedemann.

An der Bergstation, dem Münsterlandblick, ist eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten und einer Gastronomie geplant, sodass der Blick in das Münsterland genossen werden kann. Die Fahrt zurück in das Tal kann per Seilbahn oder mit einer Rodelbahn, die geräuscharm auf Gummibahnen rollen soll, erfolgen.

Eigentlich stehe der Umsetzung nichts im Wege. Grundstücke seien zum Teil bereits erworben. Verhandlungen mit betroffenen Eigentümern verliefen positiv. Es sei ein Planungsbüro eingeschaltet und man gehe bereits in die Detailplanung und die weitere Wirtschaftlichkeitsanalyse, so die beiden Initiatoren. Es sei ein entscheidender Faktor, dass sich das Projekt finanziell trage. Mit einer Inbetriebnahme könne 2018 gerechnet werden.

Sehr positiv wurde aufgenommen, dass die Beteiligten sich einig sind, dass die Projekte nur mit und für die Bürger der Stadt Tecklenburg realisiert werden können, teilt die CDU mit. Es lohne sich, dies im Sinne der Stadt zu fördern und zu fordern. Dazu bedürfe es aber einer offenen Kommunikation von Seiten der Stadtverwaltung, die bislang in bestimmten Bereichen zu wünschen übrig lasse.

Anja Karliczek bedankte sich bei den drei Referenten mit einem kleinen Präsent aus dem Tecklenburger Land.

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