Ferienprojekt zur Suchtprävention
Gemeinsam geht es besser

TecklenburG/Brochterbeck -

Die eigenen Stärken entdecken, Bedürfnisse wahrnehmen, Eigeninitiative entwickeln und kooperativ handeln, das sollten die Kinder lernen. Aus einem Präventionsprojekt, das die Beratungsstelle Sucht Lengerich in Kooperation mit dem Offenen Ganztag der Teutoburger Waldschule, Standort Brochterbeck durchführte, entwickelte sich jetzt ein weiteres suchtpräventives Projekt in den Ferien.

Mittwoch, 03.08.2016, 07:08 Uhr

Mit Geschick und Ausdauer schafften es die Kinder, aus Holzstücken einen Turm zu bauen. Unterstützt wurden sie von Katharina Jasper-Steinke und Ulla Voß-Joubert.
Mit Geschick und Ausdauer schafften es die Kinder, aus Holzstücken einen Turm zu bauen. Unterstützt wurden sie von Katharina Jasper-Steinke und Ulla Voß-Joubert.

An fünf Tagen präsentierten die Prophylaxe-Fachkräfte der Suchtberatungsstelle, Katharina Jasper-Steinke und Ulla Voß-Joubert , jeweils für zwei Stunden ein spannendes, erlebnispädagogisches Programm. Zunächst lernten sich die Kinder der Standorte Tecklenburg und Brochterbeck spielerisch kennen. Dabei konnten die Kinder ihre Ideen und Wünsche einbringen und erste Erfahrungen im kooperativen Miteinander sammeln.

Am zweiten Tag knüpfte man an den kooperativen Spielen an. Dabei ging es um Eigeninitiative und die gemeinsame Lösungssuche in der Gruppe. Beim „Eierfall“ bauten die Kinder tolle Konstruktionen, um ihr Ei zu schützen. Dabei waren Ideenreichtum und Kreativität gefragt.

Bei der Bergung eines Schatzes standen nur wenige Hilfsmittel zur Verfügung. Nach einer gemeinsamen Lösungssuche arbeiteten die Kinder einen sehr guten Plan aus, um an ihren Schatz heranzukommen.

Beim Geocaching am Mittwoch wurde neben Spaß und Freude deutlich, dass auch Sensibilität für die anderen Gruppenmitglieder wichtig ist, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen.

Donnerstag starteten die Kinder mit einem Kooperationsspiel mit dem Ziel, aus den Holzstücken einen Turm zu bauen. Geschicklichkeit, Ausdauer und Zusammenarbeit der Kinder trugen zum Gelingen bei. Danach ging es in Kleingruppen weiter. Aus Tonpapier entwickelten die Kinder eine Kugelbahn, die die Funktion hatte, das die Kugel möglichst langsam durchrollt.

Am Freitag endete die Woche mit dem Kubb-Spiel und dem kreativen Gestalten der eigenen Wohlfühlbox.

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