Dyckerhoff-Werk besichtigt
Fernblick belohnt für die Strapazen

Tecklenburg-Leeden/Lengerich -

Eine beeindruckende Besichtigung des Dyckerhoff-Zementwerkes erlebten Mitglieder des MGV Edelweiß Leeden und der Chorgemeinschaft Lengerich, verstärkt um einige Gäste.

Donnerstag, 04.08.2016, 18:08 Uhr

Mit einem Rundblick über das Tecklenburger Land wurde die Besuchergruppe
Mit einem Rundblick über das Tecklenburger Land wurde die Besuchergruppe Foto: Frank Bosse

Eine beeindruckende Besichtigung des Dyckerhoff-Zementwerkes erlebten Mitglieder des MGV Edelweiß Leeden und der Chorgemeinschaft Lengerich , verstärkt um einige Gäste. Nach der Begrüßung erinnerte ein kurzer geschichtlicher Rückblick an die lange Tradition der Zementherstellung in Lengerich, die 1842 begann. Der inzwischen in den Ruhestand gewechselte langjährige Mitarbeiter Friedel Snethkamp erwies sich dabei als der ideale Führer, der keine Frage unbeantwortet ließ, heißt es in einem Bericht der Besuchergruppe.

Nach einem Blick in das weitläufige Abbaugebiet des Kalksteins kamen Technikbegeisterte an der Brecheranlage auf ihre Kosten. Dort kippen die mit bis zu 90 Tonnen Kalkgestein beladenen Muldenkipper ihre Fracht ab. Verfolgt wurde dann der technische Ablauf der Zementherstellung. Voll automatisch wird der gesamte Prozess von einer Zentralwarte überwacht und geregelt. Dort war auch die Überwachung und Einhaltung der Emissionsgrenzen Thema in der Gruppe. Öl, Gas, Braukohlenstaub oder Fluff, ein geschreddertes Gemisch hauptsächlich aus Kunststoffabfällen, kommen zum Einsatz.

Höhepunkt der Dyckerhoff-Besichtigung war der Blick von dem über 100 Meter hohen Wärmetauscherturm des Drehrohrofens 8. Ein schöner Fernblick über das Tecklenburger Land ließ die Besucher den etwas strapaziösen, gut dreistündigen Rundgang schnell vergessen.

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