Arche feiert 30-jähriges Bestehen
Schule des Lebens und Ort der Spiritualität

Tecklenburg -

„Aufstehen – aufeinander zugehen“ unter diesem Motto stand am Samstag der Tag der offenen Tür zum 30-jährigen Bestehen der Wohngemeinschaft „Arche“ in Tecklenburg. Gleichzeitig war das Motto auch der Titel des Eröffnungsliedes, das alle gemeinsam im bis auf den letzten Platz besetzten Festzelt an der Apfelalle 23 anstimmten. Zu den Gästen an diesem Tag gehörte auch Bürgermeister Stefan Streit, der den Bewohnern und Mitarbeitern der Arche Glückwünsche „zu 30 Jahren gelebter Inklusion“ aussprach.

Sonntag, 04.09.2016, 14:09 Uhr

Rappelvoll war das Festzelt, in dem Bewohner und Mitarbeiter und Besucher das 30-jährige Bestehen feierten.
Rappelvoll war das Festzelt, in dem Bewohner und Mitarbeiter und Besucher das 30-jährige Bestehen feierten. Foto: Nicole Degutsch

Gemeinschaftsleiterin Ursula Dworschak freute sich sichtlich über die vielen Gäste und schilderte ihre ganz eigenen Erfahrungen mit der Arche, als „Gemeinschaft und Arbeitgeber“. Ein Stück Gemeinschaft sollte auch an diesem Festtag gelebt werden: „Wir wollen auf das zugehen, was zuerst fremd erscheint, aber in der Begegnung, beim Aufeinanderzugehen vertraut wird.“ Die Arche sei, so Werner weiter, „eine Schule des Lebens. Wir brauchen einander, die Stärken des anderen, aber auch die Begabungen.“ Geprägt ist das Zusammenleben von Menschen mit und ohne geistige Behinderungen auch durch große Spiritualität . „Auch Gott ist an diesen offenen Türen interessiert, er ist in unserer Mitte.“

Auf die Besucher wartete an diesem Tag ein vielseitiges Programm – mit Trödelmarkt und Kreativstand, einer Fotoaktion, Hausführungen an der Apfelallee und am Bodelschwinghweg sowie Erzählungen und Fotos aus 30 Jahren Arche. Auch am großen Kuchenbuffet war für jeden Besucher garantiert etwas dabei.

13 Nationalitäten sind durch die Assistenten und Mitarbeiter der Arche in Tecklenburg vertreten. Mit den Landesfahnen und dem Lied „Bruder Jakob“, das alle zusammen in der jeweiligen Landessprache der einzelnen Mitarbeiter, von Russisch bis Afrikaans, sangen, kam viel Spaß im Festzelt auf. Ausklang fand der Tag mit Singen und einem Gebet.

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