Altertumskommission tagt
Historische Spuren erkennen

Tecklenburg -

So gut besucht war selten eine Jahreshauptversammlung der Altertumskommission: Das mag daran gelegen haben, dass es die 120. war, oder am Veranstaltungsort. „Tecklenburg hat eine große Anziehungskraft“, freute sich die Vorsitzende Dr. Aurelia Dickers. In Haus Marck trafen sich die Forscher und Archäologen aus ganz Westfalen nicht nur zur Versammlung, sondern hörten auch interessante Vorträge. Heute geht das Programm weiter mit Exkursionen.

Freitag, 28.04.2017, 21:04 Uhr

Altertums-Experten vor historischer Kulisse: In Haus Marck hielten die Experten gestern ihre Jahreshauptversammlung ab.
Altertums-Experten vor historischer Kulisse: In Haus Marck hielten die Experten gestern ihre Jahreshauptversammlung ab. Foto: Ruth Jacobus

Bürgermeister Stefan Streit nutzte bei der Begrüßung die Gelegenheit, Werbung zu machen für die Festspielstadt. „Wir sind die nördlichste Burg- und Bergstadt“, informierte er die Besucher und vergaß auch nicht darauf hinzuweisen, dass Tecklenburg Festspielstadt und Kneipp-Kurort ist. Auch auf die bedeutungsvolle Geschichte von Haus Marck ging er ein.

Viele Themen, die von der Altertumskommission behandelt würden, beschäftigten auch Tecklenburg, Bodendenkmale zum Beispiel, führte Streit aus.

Die Stadt sei mit Rothenburg ob der Tauber vergleichbar, lobte Dieter Gebhard , Vorsitzender der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Tecklenburg mit Haus Marck sei der perfekte Ort für intensive Beratungen der Kommission, die zunehmend in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde. Das liege unter anderem an der Wegeforschung. Bekanntestes Ergebnis: der westfälische Jakobsweg.

„Das Erkennen der Orte und Spuren ist das Metier der Kommission“, so Gebhard. Stumme Zeugen aus der Vergangenheit zum Sprechen zu bringen sei eine ihrer Aufgaben. Dabei bediene man sich neuester Methoden und Technik. „Alles, was wir tun, hinterlässt Spuren“, machte Gebhard deutlich, dass zukünftig einmal Forscher die heutige Gegenwart ergründen würden.

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