St. Peter und Paul
Pfarrhaus ist eine große Baustelle

Tecklenburg-Brochterbeck -

Das alte Pfarrhaus ist eine große Baustelle. Spätestens im Herbst sollen die Handwerker ihre Arbeit beendet haben. Dann hat die Gemeinde St. Peter und Paul einen modernen Treffpunkt in dem alten, klassizistischen Gebäude. Pfarrbüro, Bücherei und Gruppenräume werden dort eingerichtet.

Donnerstag, 04.05.2017, 21:05 Uhr

Im Erdgeschoss sind bereits die neuen Fenster eingebaut. Sie sorgen für helle Räume im Pfarrhaus. Innen gibt es noch viel Arbeit. Wände sind entfernt. Von der Decke bis zum Boden wird alles neu gemacht.
Im Erdgeschoss sind bereits die neuen Fenster eingebaut. Sie sorgen für helle Räume im Pfarrhaus. Innen gibt es noch viel Arbeit. Wände sind entfernt. Von der Decke bis zum Boden wird alles neu gemacht. Foto: Ruth Jacobus

„Die Proportionen stimmen wieder.“ Architekt Christoph Achterkamp gerät etwas ins Schwärmen, wenn er auf das alte Pfarrhaus in Brochterbeck blickt. Größtenteils sind die neuen Fenster bereits eingebaut – so wie sie früher, ganz früher, einmal waren. Der klassizistische Bau, anno 1865 fertiggestellt, wird seit Anfang Februar kernsaniert. Spätestens im Herbst soll alles fertig sein und das Gebäude zu einem Treffpunkt für die Gemeinde St. Peter und Paul werden.

Bis dahin gibt es noch viel zu tun. „Aber alles, was für eine Überraschung sorgen könnte, haben wir hinter uns“, freut sich Achterkamp. Das reicht von einer Wand, die entfernt werden sollte, aber tragend war, bis hin zu einem – leider leeren – Tresor, der sich hinter einem Wandschrank verborgen hatte. Entdeckt wurden auch noch Tapetenreste aus der Zeit der Jahrhundertwende.

Derzeit ist alles nackt in dem Haus. Kaum eine Wand steht noch. Auch die abgehängte Decke ist verschwunden. Zweiflügelige, hohe Fenster sorgen bereits für viel Licht in den Räumen.

An der Fassade wird nichts geändert. Doch im Inneren entstehen insgesamt fünf Räume, unter anderem drei Gruppenräume, künftig durch Falttüren abgetrennt. Werden sie geöffnet, hat die Gemeinde einen großen Raum für Veranstaltungen. Außerdem wird dort die Bücherei eingerichtet sowie das Pfarrbüro .

Die Fußböden bekommen Feinsteinzeugfliesen mit Grauton und schwarzem Vlies. Ansonsten, so der Architekt, werden die Räume farbig. Lindgrüne und Ockertöne sollen an den Wänden vorherrschen, in Küche und Toilettenbereich wird es ein blau-grauer Ton sein. Tapeten wird es nicht geben, die dicken Wände werden gestrichen, damit sie atmen können.

Sind die neuen Decken inklusive Dämmung eingebaut, sind die Räume im alten Pfarrhaus künftig drei Meter hoch.

Im Obergeschoss muss nicht allzu viel saniert werden. Dort wird auch nach der Beendigung der Sanierung eine Wohnung vorgehalten für einen Pfarrer beziehungsweise ein Mitglied des Seelsorgeteams. Platz ist dort genug. Und der Blick aus dem Fenster gewährt einen wunderschönen Ausblick auf den Garten und die Kirche.

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