Aktion für Kinderrechte
Gemeinsam lässt sich viel erreichen

Tecklenburg -

Es regnet. Streng genommen ist es kein guter Tag für einen Besuch der Freilichtbühne. Trotzdem sind die Zuschauerränge voll. Dicht an dicht drängen sich Mädchen und Jungen aus Schulen und Kindergärten des Burgstädtchens und dessen Umfeld. Wie dem trüben Wetter zum Trotz ist ihre Laune bestens. Und sie wird immer besser. „Hand drauf – Wir zeigen Haltung“ heißt die Aktion.

Freitag, 12.05.2017, 21:05 Uhr

Es regnet. Streng genommen ist es kein guter Tag für einen Besuch der Freilichtbühne. Trotzdem sind die Zuschauerränge voll. Dicht an dicht drängen sich Mädchen und Jungen aus Schulen und Kindergärten des Burgstädtchens und dessen Umfeld. Wie dem trüben Wetter zum Trotz ist ihre Laune bestens. Und sie wird immer besser. Spätestens, als Markus Becker musikalisch „Das rote Pferd“ über die Bühne traben lässt, haben sich alle warmgeschrien.

„Hand drauf – Wir zeigen Haltung“ heißt die Aktion, die Antje Drewel , Dr. Stephanie Müller-Bromley und Evelyn Futterknecht, Chefin im Graf-Adolf-Gymnasium (GAG), mit Hilfe vieler Helfer konzipiert haben. Monatelang haben sich die teilnehmenden Institutionen darauf vorbereitet, Lieder komponiert und einstudiert, die zeigen, wofür sie stehen.

Mit „Together“ eröffnen die „Mollmäuse & Friends“ mit dem großen Chor des Goethe-Gymnasiums Ibbenbüren die Show. Im Verlauf des mehr als zweistündigen Programms folgen die Kardinal-von-Galen-Europaschule Laggenbeck („Europa, das sind wir“), die Hauptschule Tecklenburg („Derselbe Herzschlag“), der Tecklenburger Flüchtlingshilfeverein („Freunde? Freunde“), die Teutoburger Wald Grundschule („Ein Herz wie Kinder“), die Kindergärten Tecklenburg/Ledde („Helden“) und das GAG („Wir stehn zusammen“).

Doch die Kinder und Jugendlichen singen nicht allein. Die Organisatoren haben stimmgewaltige Unterstützung gefunden. Neben Markus Becker sind Pete the Beat, Matteo und der Bauchredner Master Me am Start. Da kommt Gänsehaut-Gefühl nicht erst beim gemeinsamen Schlusslied „Hand in Hand“ auf.

„Hand drauf“ sollte zum einen zeigen, wofür die beteiligten Institutionen stehen, aber auch, was Menschen – und im Besonderen Kinder und Jugendliche – erreichen können, wenn sie sich gemeinsam engagieren. Dieses Ziel, da sind sich die meisten Besucher der Freilichtbühne gestern einig, haben die Organisatorinnen erreicht. „Das ist eine tolle Veranstaltung, mir kommen fast die Tränen“, fasste es eine Zuschauerin zusammen. Wenn auch nicht Hand in Hand, so verließen viele Gäste den Veranstaltungsort doch mit einem gemeinsamen Wunsch: „So etwas sollte es öfter geben“, konstatierte ein Besucher. 

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