35 Jahre Städtepartnerschaft
Es hat alles gut geklappt

Tecklenburg -

Knapp zwei Jahre Vorbereitungszeit, etliche Sitzungen, 800 E-Mails, die hin- und hergegangen sind: „Es war ein langer Weg“, sagt Walter Melcher und lehnt sich entspannt im Gartenstuhl zurück. Jetzt heißt es für ihn erst einmal, herunterzukommen. Der Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees hielt alle Fäden in der Hand für die Feier zum 35-jährigen Bestehen dieser Freundschaft. Vier Tage waren die Gäste aus Chalonnes-sur-Loire in der Festspielstadt. Am Sonntag sind sie wieder abgereist. Zeit für ein Resümee.

Dienstag, 30.05.2017, 22:05 Uhr

Die Tanzgruppe „Wüstentraum“ trat beim Festabend auf. Sie hatte bereits in Paris ein Gastspiel gegeben. Geschenke tauschten Bürgermeister Stefan Streit und seine Amtskollegin Stella Dupont aus (kleines Bild).
Die Tanzgruppe „Wüstentraum“ trat beim Festabend auf. Sie hatte bereits in Paris ein Gastspiel gegeben. Geschenke tauschten Bürgermeister Stefan Streit und seine Amtskollegin Stella Dupont aus (kleines Bild). Foto: Lennard Walker

Walter Melcher und das Komitee hatten viele Helfer. Besonders beeindruckend: die Freiwillige Feuerwehr . Sie hatte zahlreiche „Löscheinsätze“, war sie doch an allen vier Tagen verantwortlich für die Vollversorgung mit Getränken. Vom Empfang am Donnerstag im Kulturhaus bis zur Verabschiedung am Sonntag auf dem Chalonnes-Platz: der Kühlwagen der Kameraden sei immer gut gefüllt vor Ort gewesen, freut sich Melcher.

Gut war auch – im wahrsten Sinne des Wortes – das Zusammenspiel von den Bocketalern aus Brochterbeck, den „Einhörnern“ aus Leeden und der „Union Musicale Chalonnaise“ beim Festabend auf dem Knoblauchsberg. Geplant gewesen sei Musik der „Einhörner“, doch letztendlich griffen alle zu ihren Instrumenten. Besonders der Dirigent der „Bocketaler“, Niko Förster , habe eine tolle Show geboten, so Melcher. „Das ist wahre Städtepartnerschaft.“ Auch der zweisprachige Gottesdienst am Sonntag mit dem Chor „Miteinander“ war für ihn beeindruckend.

Pannen gab es in den vier Tagen so gut wie keine, auch wenn es wegen längerer Festreden manchmal Zeitdruck gab, Unter diesem stand auch eine Französin, die am Sonntag den Bus verpasst hat. Der war gerade 15 Minuten weg, als sie zum Abfahrtsort kam. Noch rechtzeitig, um sie hinterherzufahren.

Und was kommt jetzt? Gibt es weitere Pläne? Er solle doch eine Fahrradtour ins knapp 1000 Kilometer entfernte Chalonnes planen, hat jemand bei Melcher angeregt. Auf jeden Fall wird er weiterhin gemeinsam mit anderen Tecklenburgern zu Gast sein beim Weinfest in Chalonnes. Schließlich ist er dort Ehrenmitglied der Weinbruderschaft „Sacadin“. Und in fünf Jahren wird das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert – in Chalonnes.

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