„Extra-B“ gibt ein beschwingtes Kurpark-Konzert
Das „Girl from Ipanema“ lässt grüßen

Tecklenburg -

Ein stimmungsvolleres Ambiente als der Kurpark mit seinen verwunschenen Ecken und schattigen Plätzen unter den Bäumen dürfte im gesamten Kreis wohl kaum zu finden sein. Sogar der Wettergott zeigte sich am Samstag bestens aufgelegt. So konnte man bei sommerlichen Temperaturen durch den Park schlendern und sich danach bei bester von Hand gemachter Musik der Gruppe „Extra-B“ entspannen, die Seele gleichsam im Fluss der Melodien baumeln lassen.

Sonntag, 11.06.2017, 16:06 Uhr

Vielseitig sind die Männer von „Extra-B“: Im Kurpark spielten sie Jazzstandards lateinamerikanische Weisen und leichten Rock‘n‘Roll-Songs.
Vielseitig sind die Männer von „Extra-B“: Im Kurpark spielten sie Jazzstandards lateinamerikanische Weisen und leichten Rock‘n‘Roll-Songs. Foto: Axel Engels

Das Konzept der Tecklenburg Touristik für dieses Picknick-Konzertes lockte am Samstagnachmittag viele Besucher zum Rondell im Kurpark.

Werner Balske, Werner Biedenkapp , Helmut Balske sowie Christian Lennerz hatten aus der großen Schatzkiste ihres Repertoires ein facettenreiches Programm zusammengestellt, das von traditionellen Jazzstandards über lateinamerikanische Weisen bis zu leichten Rock‘n‘Roll-Songs reichte. Das Quartett zeigte sich bestens aufeinander eingespielt, konnte jedem Song mit lebendigen Arrangements ein adäquates musikalisches Gewand verleihen. Mit dem warm timbrierten Klang von Saxofon und Querflöte wusste Werner Balske die Melodien ausdrucksstark zu interpretieren, glänzte Werner Biedenkapp mit seiner filigranen Spielweise und für das harmonische Gerüst war Helmut Balske am E-Piano zuständig. Der Percussionist Christian Lennerz unterlegte alles dann mit seinem punktgenauen Spiel. Auf ihrer musikalischen Reise durch die Highlights der Jahrzehnte durften Standards wie „Besame Mucho“ und „La Cucaracha“ natürlich nicht fehlen mit ihrem spritzigen Lebensgefühl.

Aber auch bei Balladen wie „Mack The Knife“ von Kurt Weil aus der Dreigroschenoper oder George Gershwins „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“ war das Quartett bestens zu Hause. Wenn man dann im „Chatanooga Choo Choo“ zum „Girl from Ipanema“ reiste, sich sogar die Andrew Sisters mit ihrem „Bei mir bist zu schön“ im Kurpark ein Stelldichein gaben, war dies ein Vergnügen für die Besucher.

Passend zur Idylle im Kurpark erklang die „Serenade to a cuckoo“. Sicherlich wäre auch Stevie Wonder von dem überaus sensibel musizierten „You are the sunshine of my life“ begeistert gewesen. Standards wie „All of me“ erklangen vom Staub der Zeit befreit. Und selbst für Bill Haleys „Rock around the clock“ und „See you later Alligator“ wusste das Quartett mit Energie und Leidenschaft zu spielen.

Dieser Nachmittag im idyllischen Kurpark war ein köstlich unterhaltsames Erlebnis auf hohem musikalischen Niveau.

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