Zonta Club zeichnet Klara-Sophie Gustenberg aus
Ein Vorbild für junge Frauen

Tecklenburg -

Klara-Sophie Gustenberg, Abiturientin des Graf-Adolf-Gymnasiums, hat mit dem „Young Women in Public Affairs Award“ den ersten Preis des Zonta Club Münster erhalten, einer Organisation zur Förderung und Anerkennung von Leistungen junger Frauen im öffentlichen Leben. Der Club, dessen Name aus der Sprache der Sioux kommt und „Inspiration“ bedeutet, ist weltweit vernetzt mit Frauen in Führungspositionen, berichtet das Gymnasium.

Sonntag, 25.06.2017, 16:06 Uhr

Klara-Sophie Gustenberg hat sich in vielen Bereichen am GAG engagiert. Die frisch gebackene Abiturientin verlässt jetzt die Schule, doch ihr Name bleibt verewigt.
Klara-Sophie Gustenberg hat sich in vielen Bereichen am GAG engagiert. Die frisch gebackene Abiturientin verlässt jetzt die Schule, doch ihr Name bleibt verewigt.

Angelika Plassmann , Gründungsmitglied des „ Zonta-Club Münster“ und seit 2005 mitwirkend bei der Preisverleihung an junge Frauen, die sich inner- und außerschulisch besonders engagieren, überreichte jetzt ein greifbares Symbol dafür, dass sich Klara-Sophie an ihrer Schule in besonderer Weise engagiert hat.

Schulleiterin Evelyn Futterknecht und Mentorin Kerstin Plikat-Schlingmann, die Klara-Sophie im Pädagogik-Leistungskurs unterrichtete, berichteten von zahlreichen Situationen und Projekten, in denen sie „ihr Engagement und ihre immer konstruktive und freundliche Leistungsbereitschaft“ erlebt hätten. Als aktives Mitglied der Schülervertretung und als Schülersprecherin setzte sie sich intensiv für die Umgestaltung des Schulhofs ein, der im Schuljahr 2015/16 fertiggestellt wurde. „Auch wenn ich selber nicht mehr so viel davon habe, fand ich es doch wichtig, mich dafür einzusetzen, dass hier dieses moderne Schulhofkonzept mit dem großen bunten Klettergerüst entstanden ist“, sagt die frisch gebackene Abiturientin.

Als Mitglied zahlreicher Schulgremien habe sie gemeinsam mit Lehrern und Eltern über Entwicklungs- und Veränderungsprozesse am GAG diskutiert. „Interessant war, zu erleben, dass ich da wirklich als gleichwertiges Mitglied ernst genommen wurde und es auch bei strittigen Fragen keine Nachteile für mich gab“, berichtet Klara-Sophie.

Sie war zudem Vertrauensperson in ihrem Jahrgang am GAG, wo sie sich häufig für die Belange anderer gegenüber der Schule oder bei anderen Problemen einsetzte. Dabei habe sie die Erfahrung gemacht, schnell das Vertrauen anderer Menschen gewinnen zu können.

Aktive Auseinandersetzung gehört für Klara-Sophie quasi seit ihrer Geburt zur Normalität – ist sie doch die Zweitjüngste von sieben Geschwistern. „Unsere sehr lebendige und mittlerweile 25 Mitglieder umfassende Großfamilie gibt allen viel Gelegenheit zur Auseinandersetzung – aber auch Stabilität, Erfahrung und Entspanntheit im Umgang mit Menschen“, so ihre Mutter bei der Verleihung am GAG.

Auf Frage, wie sie selbst die Auszeichnung bewerte, sagte Klara-Sophie, „dass der Preis so viel Anerkennung für etwas gibt, wofür man keine Noten bekommt“.

Diese Haltung, so Angelika Plassmann, sei genau das, was das Zonta-Netzwerk fördere: „Wir erkennen darin eine Voraussetzung für erfolgreiche Berufskarrieren und Lebensführung von Frauen. Frühes gesellschaftliches Engagement, das an der Schule unterstützt und anerkannt wird, ist eine Botschaft an die Gesellschaft und alle Frauen, dass sie auf ihrem Lebensweg erfolgreich sein können durch soziales Engagement.“

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