Carport-Musikfestival
Musik liegt in der Ledder Luft

Tecklenburg-Ledde -

Die ganze Bandbreite der Musik lag am Sonntag in der Getreidesiedlung in der Luft. Beim Carport-Musikfestival, nach 2013 und 2015 die nun dritte Auflage, erfreuten viele Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten jeden Alters ein großes Publikum.

Montag, 26.06.2017, 21:06 Uhr

Der Posaunenchor aus Ledde und die Band „Rude Corner“ (kleines Bild) gehörten zu den vielen Akteuren beim Carport-Musikfestival.
Der Posaunenchor aus Ledde und die Band „Rude Corner“ (kleines Bild) gehörten zu den vielen Akteuren beim Carport-Musikfestival. Foto: Anne Reinker

Die ganze Bandbreite der Musik lag am Sonntag in der Getreidesiedlung in der Luft. Beim Carport-Musikfestival, nach 2013 und 2015 die nun dritte Auflage, erfreuten viele Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten jeden Alters ein großes Publikum. Das Projekt der IG Ledde, offiziell eröffnet durch Bürgermeister und Schirmherr Stefan Streit , kam auch dieses Mal trotz recht wechselhaften Wetters ausgesprochen gut an.

20 Anwohner hatten für den Aktionstag das Auto zur Seite gefahren und das Carport oder die Garage freigemacht. Darunter auch Elena und Waldemar Schessler. „Es ist keine besonders große Vorbereitung“, sagte Elena Schessler. „Warum also nicht, das macht doch Spaß, vor allem bei den jungen Musikern.“ Und noch einen weiteren Grund nannte die Ledderanerin: „Ist doch toll, wenn in solch einem kleinen Dorf etwas passiert.“ Unter ihrem Außendach musizierte unter anderem die Schülerband der Musikschule Tecklenburger Land. „Wir üben erst seit September vergangenen Jahres“, erklärte deren Musiklehrer. Man möge also kleine Fehler entschuldigen. Umso beachtenswerter, dass sich die Nachwuchsmusiker schon einem Publikum präsentierten.

Für das leibliche Wohl sorgten Imbissbuden und die Cafeteria, den Kleinen wurde zwischendurch Kinderschminken und Hüpfburg angeboten. Zahlreiche Sponsoren unterstützten übrigens den Nachmittag.

Die Musik stand aber im Fokus des Tages. Ob kleine und große Formationen aus Sängerinnen und Sängern wie auch Instrumentalisten mit Blas-, Tasten-, Streich- und Handzuginstrumenten oder Solisten, sie alle vereinte eins: die Freude am Musizieren. Ähnlich war das beim Publikum, das bei der einen oder anderen Vorstellung mitsang oder auch eine Zugabe forderte.

Einige der Zuhörer nutzten das Festival als Ziel einer kleinen Fahrradtour. So auch Annette Baumann. „Schon 2013 hatte uns das gut gefallen“, so die Besucherin aus Laggenbeck. „Und diesen Nachmittag habe ich mir jetzt extra dafür freigehalten.“

So wurde es ein rundum gelungenes Festival, das nach einer Fortsetzung in zwei Jahren ruft. Die Ibbenbürener Formation „Pink of Chors“ brachte ganz wie Abba gesanglich das auf den Punkt, was die Zuhörer mit dem Applaus ausdrückten: „Thank you for the music“.

Einen hochkarätigen Abschluss fand die Veranstaltung mit dem „Duo Marimba&Piano“, das wilden Ragtime und klassische Arrangements auf die Straße brachte. 

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