Proben für Rebecca
Show mit spektakulärem Ende

Tecklenburg -

Das mysteriöse Verschwinden von Rebecca liegt auch ein Jahr danach noch wie ein dunkler Schatten über Manderley. Nun kehrt der reiche Maxim de Winter mit seiner jungen Braut dorthin zurück. Anfeindungen, Intrigen und Schuldzuweisungen nehmen ihren Lauf. Kann die junge Frau de Winter unter diesen Umständen in Manderley jemals glücklich werden?

Samstag, 15.07.2017, 06:07 Uhr

Alles hört auf sein Kommando: Regisseur Andreas Gergen (link) ist mit dem Probenstand zu „Rebecca“ sehr zufrieden. Er spricht von einer „Traum-Cast“.
Alles hört auf sein Kommando: Regisseur Andreas Gergen (link) ist mit dem Probenstand zu „Rebecca“ sehr zufrieden. Er spricht von einer „Traum-Cast“. Foto: Mareike Stratmann

Am Freitag, 21. Juli, feiert „Rebecca“ auf der Freilichtbühne Premiere. Sechs Tage noch, bis das Drama mit kriminalistischem Hintergrund und ein wenig Komik deutschlandweit erstmals open air aufgeführt wird. Die Vorbereitungen laufen entsprechend auf Hochtouren. Nach den bisherigen intensiven Ensemble-Proben kommen an diesem Wochenende erstmals das 28-köpfige Orchester und ab Montag die Kostüme und Lichteffekte hinzu. Das Bühnenbild erhält seinen letzten Feinschliff.

Regisseur Andreas Gergen gefällt bereits jetzt, was er da im bisweilen tristen Tecklenburger Regen auf der Bühne sieht. „Es ist ein absoluter Traum-Cast, mit dem ich hier arbeiten darf“, freut sich der Mann, der bereits zum fünften Mal auf der Freilichtbühne Regie führt, über Stars wie Milica Jovanovic, Pia Douwes und Jan Ammann an der Spitze. Das Stück ist mittlerweile komplett durchgestellt. Fortan geht es darum, die letzten Emotionen aus den Figuren herauszukitzeln. „Die Darsteller packen so viel Gefühl hinein, dass sie emotional die Hosen runterlassen. Genau das will ich sehen. Das ist Musical, wie ich es liebe“, schwärmt der Regisseur.

Schließlich ist das Gergens Handschrift: Nicht bombastische Bühnenbilder sollen die Zuschauer fesseln, sondern die „intelligente Reduktion auf die persönlichen Beziehungen der Figuren untereinander“, wie es Intendant Radulf Beuleke nennt. Worauf sich die Besucher seiner Meinung nach freuen dürfen? „Auf eine super Geschichte, toll konstruiert und doch ganz anders als das, was es bisher gab.“ Und auch wenn sich der Chef der Freilichtspiele nicht zu weit aus dem Fenster lehnen will, eines verrät er dann doch: „Es wird ein Happy End geben, und ein spektakuläres Ende, das wir mit hohem finanziellen Aufwand realisieren.“

Andreas Gergen ist derweil voll und ganz auf die Proben fixiert. Gerade kommt die junge Frau de Winter in Manderley an und merkt schnell, welch starker Gegenwind ihr entgegenbläst. Fortan wird sich das Drama um die verschwundene Frau Rebecca weiter und bis aufs Äußerste zuspitzen.

„Ein echtes Musicaldrama“ macht Beuleke Lust auf das Stück, dessen Kartenvorverkauf bereits vor der Premiere auf Hochtouren läuft. Der Intendant ist überzeugt, dass das Publikum nicht irrt. „Rebecca ist ein Musical der Sonderklasse mit einer absoluten Starbesetzung. Ein opernhaftes Musical, das zudem viel fürs Auge bietet.“ Die Zuschauer können es ab Freitag selbst beurteilen.

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„Rebecca“ feiert am Freitag, 21. Juli, um 20 Uhr auf der Freilichtbühne Premiere. Bis zum 9. September ist das Musical insgesamt 20 Mal zu sehen. Karten gibt es an der Theaterkasse, Schlossstraße, ' 0 54 82/220. Die Nachfrage ist bereits groß.

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