Provisorischer Kindergarten in Betrieb genommen
„Waldwichtel“ fühlen sich wohl

Tecklenburg-Ledde -

Zwei Mütter haben es sich im Eingangsbereich gemütlich gemacht, während ihre Kinder dort miteinander spielen. In einem der beiden Gruppenräume haben andere Kinder Spaß in der kleinen Spielküche. Die Wände sind noch etwas kahl, doch ansonsten ist alles hell und bunt eingerichtet im neuen DRK-Kindergarten „Waldwichtel“. Am Dienstag hat er seinen Betrieb aufgenommen.

Mittwoch, 02.08.2017, 22:08 Uhr

Mütter und Kinder fühlen sich bereits wohl in der neuen Einrichtung in Ledde, die am Dienstag auf dem Ledder Schulgelände den Betrieb aufgenommen hat. Leiterin der „Waldwichtel“ ist Sabine Breyer (rechtes Bild)..
Mütter und Kinder fühlen sich bereits wohl in der neuen Einrichtung in Ledde, die am Dienstag auf dem Ledder Schulgelände den Betrieb aufgenommen hat. Leiterin der „Waldwichtel“ ist Sabine Breyer (rechtes Bild).. Foto: Ruth Jacobus

Noch ist das Zuhause der „Waldwichtel“ in Pavillons auf dem Grundschulhof in Ledde. Im nächsten Jahr sollen sie ein neues Gebäude im Sundern am Waldfreibad beziehen. So lange bleiben sie im Provisorium, das allerdings von der Ausstattung her kaum Wünsche offen lässt. Kein Wunder also, dass Sabine Breyer strahlt. Sie hat die Leitung der neuen Einrichtung übernommen.

Die 49-Jährige fährt derzeit zweigleisig. Sie leitet gleichzeitig den DRK-Kindergarten „Wasserzwerge“ in Lengerich, bevor sie im nächsten Jahr komplett für den neuen Tecklenburger Kindergarten zuständig ist. Montags und mittwochs ist sie derzeit in Lengerich, dienstags und donnerstags in Tecklenburg, freitags je nach Bedarf in einer der beiden Einrichtungen zu finden. „Für einen guten Start ist es wichtig, die Eltern kennenzulernen“, freut sie sich über viele nette Gespräche, die sie bereits in Ledde geführt hat.

25 Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren gehören derzeit zu den „Waldwichteln“. „Wir können noch Mädchen und Jungen aufnehmen“, sagt Sabine Breyer. Der Kindergarten ist als Zwei-Gruppen-Anlage ausgelegt.

Die Einrichtung ist ein „Ort des gesunden Aufwachsens“, erläutert die Leiterin das Konzept des DRK . Was ist fördernd für die Gesundheit, was hält gesund? Das sind wichtige Aspekte, die gemeinsam mit den Kindern erarbeitet werden. Die Kinder sollen selbst merken, was ihnen gut tut – sei es Bewegung in der Natur oder einfach eine ruhige Phase mit leiser Musik. Dabei ist der Austausch mit den Eltern natürlich wichtig. „Es muss wie ein Zahnrad sein, es geht nur gemeinsam“, versichert die Leiterin. Und ist bereits voll des Lobes: „Die Eltern hier sind sehr offen, hilfsbereit und – im positiven Sinn – neugierig.“

Ihr Team besteht derzeit aus vier Mitarbeiterinnen. Sie legen gemeinsam großen Wert darauf, eine kinderfreundliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich ihre Schützlinge wohlfühlen. Das gilt nicht nur für die großzügigen, hellen Räume, sondern auch für den Außenbereich. Es gibt eine kleinere, eingezäunte Spielfläche. Wenn die Grundschüler nebenan Unterricht haben, kann das komplette Gelände genutzt werden.

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