Löschzug Leeden
Große Bandbreite der Hilfs-Einsätze

Tecklenburg-Leeden -

Im Retten, Löschen, Bergen, Schützen sind die Kameraden des Löschzugs Leeden der Freiwilligen Feuerwehr Tecklenburg seit dem Jahr 1932 Experten. Zum 85. Gründungsfest stellten sie am Samstag ein buntes Programm unter dem Motto „Feuerwehr zum Mitmachen“ zusammen, das zwischen Gerätehaus und Dorfteich etliche Besucher anlockte.

Sonntag, 03.09.2017, 21:09 Uhr

Wie eine eingeklemmte Person gerettet wird, demonstrierte die Feuerwehr in einer Übung. Viele Zuschauer wollten das sehen.
Wie eine eingeklemmte Person gerettet wird, demonstrierte die Feuerwehr in einer Übung. Viele Zuschauer wollten das sehen. Foto: Björn Igelbrink

Die Sirene am Gerätehaus ertönte. Ein Martinshorn näherte sich. Blaulicht und ein schneller Einsatzwagen rückten an. Ein Auto war in eine Bushaltestelle gefahren. Die verunfallte Fahrerin hatte Wirbelsäulenverletzungen. Dieses Schreckensszenario war erfreulicherweise nur eine Übung, der viele Gäste zusahen. Mit Spreizer und anderen Gerätschaften befreite die Wehr mit Unterstützung von Kameraden aus Hasbergen die eingeklemmte Frau: Sie entfernten Tür und Dach des Fahrzeuges und schlugen die Scheiben ein.

Die großen und kleinen Besucher erfuhren bei diesem „Tag der offenen Tür“ in einem Erlebnisparcours an vier Stationen, dass eine Feuerwehrmontur mit Bekleidung und Schlauch schnell ein Gewicht von 30 Kilogramm erreichen kann. Eine andere Station gab Tipps zum Löschen eines Fernseh- oder Mülleimerbrands. Übungen zu Wiederbelebungsmaßnahmen mit einer Reanimationspuppe und der Transport eines Tennisballs mit einem Spreizer rundeten den Parcours ab.

Die Kinder hatten Freude beim Zielspritzen, am Kicker, auf der Hüpfburg oder in der Malecke. Leckereien aus dem „Café Florian“ im Gerätehaus, vom Getränkewagen oder Grillstand schmeckten. Die Leedener „Einhörner“ sorgten für den musikalischen Rahmen. Die Demonstration einer Brandexplosion, eines Quadrocopters, den eine Firma in Münster zur Brandobservierung einsetzt, oder von Gerätschaften und Fahrzeugen gestattete vielseitige Einblicke ins Feuerwehrwesen.

Einziger Wermutstropfen an diesem Nachmittag war, dass durch heftige Regenschauer einige Besucher schneller als geplant das Festgelände verlassen haben.

 

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