Mehr als 4000 Euro Spendengeld
Sternsinger brechen Rekord

Tecklenburg-Leeden -

59 Sternsinger brachten den Segen Gottes zu den Haushalten des Stiftsdorfes. Mehrere der 16 Gruppen zogen am Dreikönigstag los, um getreu dem Motto „Kinder helfen Kindern“ um Geldspenden gegen Kinderarbeit in Indien zu bitten. Die 26. ökumenische Aktion wartet mit einem neuen Rekordergebnis für den Stiftsort auf: 4057,14 Euro.

Sonntag, 07.01.2018, 23:01 Uhr

Aussendung der Leedener Sternsinger:  In 16 Gruppen zogen knapp 60 Mädchen und Jungen aus, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden zu sammeln. Mit Erfolg: Am Ende waren 4057,14 Euro zusammengekommen.
Aussendung der Leedener Sternsinger:  In 16 Gruppen zogen knapp 60 Mädchen und Jungen aus, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden zu sammeln. Mit Erfolg: Am Ende waren 4057,14 Euro zusammengekommen. Foto: Björn Igelbrink

Auto, Bulli, Bollerwagen oder Fahrrad waren die Fortbewegungsmittel, mit denen sich die 59 Sternsinger auf den Weg machten, um den Segen Gottes zu den Haushalten des Stiftsdorfes zu bringen. Mehrere der 16 Gruppen gingen am Dreikönigstag jedoch auch zu Fuß, um getreu dem Motto „Kinder helfen Kindern“ um Geldspenden gegen Kinderarbeit in Indien zu bitten. Die 26. ökumenische Aktion wartet mit einem neuen Rekordergebnis für den Stiftsort auf: 4057,14 Euro.

Die Mädchen und Jungen – unterstützt von einer Erwachsenengruppe, zu der Anika Ehrenbrink , André Klausmeier, Barbara und Christian Püning gehörten – besuchten zunächst den Aussendegottesdienst. In der Stiftskirche bezeichnete Pastorin Ulrike Wortmann-Rott­hoff von der evangelischen Kirchengemeinde den Stern über Bethlehem als eine Art Navigationsgerät, der die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe geführt habe.

Von der katholischen Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen griff Pfarrer Peter Kossen die Denkanstöße auf. Die vier erwachsenen Sternsinger präsentierten eine Jeans, einen Baumwollpullover, ein Armband und einen Fußball: Gegenstände, die in Indien von Kindern, die keine Schule besuchen können, in stundenlanger Arbeit unter unwürdigen Bedingungen angefertigt werden.

Damit Licht die Dunkelheit dieser indischen Heranwachsenden erhelle, machten sich die 16 Gruppen mit Bezirksplänen, Kreidestücken und Segensaufklebern ausgestattet auf den Weg. Vieler- aber nicht allerorts fanden sie offene Türen. Menschen, die sie erwartet hatten, und solche, die sie vom Hof geschickt oder ihnen erst gar nicht geöffnet haben. Die Kinder und Jugendlichen ließen sich nicht entmutigen. Etliche Bezirke waren bereits zum Mittagsimbiss abgelaufen.

Den Ausklang am Spätnachmittag bildete ein Dankgottesdienst in dem katholischen Gotteshaus an der Elbinger Straße, den Pastorin Ulrike Wortmann-Rott­hoff und Pastoralreferentin Carolin Wessels ökumenisch leiteten. Das Ensemble „conTakt“ sorgte für einen besonderen musikalischen Rahmen, und die Sternsinger freuten sich nicht nur über ihre Dankesurkunden.

Sie und die Organisatoren waren nach dem gemeinsamen Dosenöffnen und Auszählen der Spenden erstaunt. Ein für das Stiftsdorf nach den Worten der Initiatoren neues Rekordergebnis trugen die Sternsinger zusammen. Von den rund 2300 Einwohnern hat somit rechnerisch jeder etwa 1,76 Euro gespendet.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5406383?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F187%2F
Lehrermangel kommt auch in Münster an
Die meisten unbesetzten Stellen gibt es an Grundschulen. 
Nachrichten-Ticker