Blick auf das Geschäftsjahr 2017
Amazone investiert weiter

Tecklenburg-Leeden/Hasbergen -

Die Amazone-Gruppe hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich. Der Land- und Kommunalmaschinenhersteller aus Hasbergen-Gaste mit Werk in Leeden hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um mehr als zwölf Prozent auf 457 Millionen Euro steigern können – ein Rekord.

Donnerstag, 25.01.2018, 19:01 Uhr

Rund 80 Prozent der von Amazone hergestellten Maschinen werden exportiert.
Rund 80 Prozent der von Amazone hergestellten Maschinen werden exportiert.

Die Amazone-Gruppe hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich. Der Land- und Kommunalmaschinenhersteller aus Hasbergen-Gaste mit Werk in Leeden hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um mehr als zwölf Prozent auf 457 Millionen Euro steigern können – ein Rekord. „Somit haben wir gruppenweit im vergangenen Jahr ein gutes Umsatzplus einfahren können“, freut sich Geschäftsführer Christian Dreyer . Der Geschäftsverlauf ist für ihn auch ein schönes „Geburtstagsgeschenk“, denn die in vierter Generation als Familienunternehmen geführte Unternehmensgruppe blickt auf eine 135-jährige Geschichte zurück.

Überdurchschnittlich entwickelt haben sich 2017 insbesondere Märkte im Osten, darunter Polen, Ukraine, Weißrussland, Kasachstan oder Rumänien. Aber auch der Heimat- und Hauptmarkt in Deutschland hat sich erholt, nach rückläufigen Zahlen in den Jahren 2015 und 2016, so Dreyer. Insgesamt ist die Amazone-Gruppe in mehr als 65 Ländern aktiv. Entsprechend hoch liegt die Exportquote mit 80 Prozent. 70 Prozent seines Umsatzes verzeichnet das Familienunternehmen mit 1850 Mitarbeitern in Westeuropa inklusive Deutschland, 25 Prozent in Osteuropa, die übrigen fünf Prozent verteilen sich auf den Rest der Welt.

Amazone hat auch investiert. Zu den Projekten zählen sowohl die neue Lackieranlage am Werksstandort Hude als auch der neue Standort in Bramsche mit Montage- und Lagerhallen. Dieser soll im Herbst fertig sein und hat insgesamt ein Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro. „Einige Mitarbeiter ziehen an den neuen Standort um, andere Positionen besetzen wir zusätzlich neu“, erklärt Dreyer. Er ist zuversichtlich, dass er die benötigten Fachkräfte bekommt. „Mitarbeiter zu finden wird zwar schwieriger, aber wir sind ein attraktiver Arbeitgeber“, ist der Geschäftsführer überzeugt. 10 000 Bewerbungen allein für Positionen in Hasbergen würden das belegen.

Für das laufende Jahr hat die Geschäftsführung Investitionen zwischen 15 und 20 Millionen Euro geplant.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5455866?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F187%2F
Nachrichten-Ticker