Berufsmesse des Graf-Adolf-Gymnasiums
Perspektiven für die Zukunft

Tecklenburg -

Wenn das Bild im Kulturhaus nicht täuscht, wird die Polizei demnächst überrannt von jungen Bewerbern. Bei der Berufemesse, zu der am Donnerstag das Graf-Adolf-Gymnasium eingeladen hatte, war der Stand stets dicht umlagert. Doch nicht nur bei der Polizei, auch bei den anderen rund 20 Firmen, Institutionen und Universitäten war der Andrang nach anfänglichem Zögern groß. Die jungen Leute nutzten die Chance, sich ausgiebig zu informieren.

Donnerstag, 08.03.2018, 20:03 Uhr

Zwei Studentinnen der Universität Twente im niederländischen Enschede standen den Schülern Rede und Antwort. In Twente werden nahezu alle Fächer in englischer Sprache unterrichtet.
Zwei Studentinnen der Universität Twente im niederländischen Enschede standen den Schülern Rede und Antwort. In Twente werden nahezu alle Fächer in englischer Sprache unterrichtet. Foto: Ruth Jacobus

Wenn das Bild im Kulturhaus nicht täuscht, wird die Polizei demnächst überrannt von jungen Bewerbern. Bei der Berufs-Messe, zu der am Donnerstag das Graf-Adolf-Gymnasium eingeladen hatte, war der Stand stets dicht umlagert. Doch nicht nur bei der Polizei, auch bei den anderen rund 20 Firmen, Institutionen und Universitäten war der Andrang nach anfänglichem Zögern groß. Die jungen Leute nutzten die Chance, sich ausgiebig zu informieren.

Seit dem Jahr 2013 gibt es die Berufs-Messe, die damals noch kleiner und auf die naturwissenschaftlichen berufe ausgerichtet war. Daran erinnerte Schulleiterin Evelyn Futterknecht in ihrer Begrüßung. Von Anfang an dabei gewesen seien unter anderem die Firmen Windmöller & Hölscher und Bischof + Klein aus Lengerich. Firmen wie Amazone und Eberhardt – Die Ingenieure folgten ebenso wie das Arbeitsamt, die Fachhochschule Steinfurt, die Uni Twente, Sparkasse und Volksbank, um nur einige zu nennen..

Die Berufsmesse sei eine Gelenkstelle zwischen Schule und Beruf, stellte Evelyn Futterknecht fest. Sie lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, bei den Unternehmen einzutauchen in die Vielfalt und die Erfahrungen, sich beruflich zu orientieren und eigene Perspektiven zu entwickeln.

Beeindruckt von dem umfangreichen Angebot zeigte sich Bürgermeister Stefan Streit. „Sie haben hier ein breites Spektrum“, lobte er. Künftig müsse auch der öffentliche Dienst vertreten sein. Man solle überlegen, die Städte und Gemeinden des Kreises Steinfurt mit einzubeziehen, regte er an. Auch dort werde Nachwuchs gesucht. „Ich hoffe, dass einige von euch hier in der Region bleiben“, wandte sich der Bürgermeister an die Schüler.

Die machten sich dann auf den Weg in den großen Saal des Kulturhauses, um sich zunächst noch etwas verhalten umzusehen, dann aber das Gespräch zu suchen mit den Fachleuten und Auszubildenden der Firmen oder mit Studenten der Hochschulen. Und so mancher dürfte dabei tatsächlich eine neue berufliche Perspektive gefunden oder die Bestätigung bekommen zu haben, mit seinem Berufswunsch genau richtig zu liegen.

 

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