Hugo Langner und Judith Maier stellen in der Legge aus
„Schichtarbeit“ mal anders

Tecklenburg -

Holz ist der bevorzugte Werkstoff von Hugo Langner. Für dessen Skulpturen muss es aber weder im Ursprungszustand noch massiv sein. Schichtverleimtes Holz hat für den in Lienen wohnenden Holzgestalter sogar einen ganz besonderen Reiz. „Schichtarbeit“ ist somit der zweideutige Titel einer Ausstellung gemeinsam mit Judith Maier, die ab Samstag, 11. August, im Torhaus Legge zu sehen ist und am 2. September endet.

Mittwoch, 08.08.2018, 08:00 Uhr

Hugo Langner und Judith Maier stellen in der Legge aus: „Schichtarbeit“ mal anders
Foto: Michael Schwakenberg

Holz ist der bevorzugte Werkstoff von Hugo Langner. Für dessen Skulpturen muss es aber weder im Ursprungszustand noch massiv sein. Schichtverleimtes Holz hat für den in Lienen wohnenden Holzgestalter sogar einen ganz besonderen Reiz. „Da bin ich bei der Bearbeitung nicht an natürliche Vorgaben gebunden“, erläutert Langner.

„Schichtarbeit“ ist somit der zweideutige Titel einer Ausstellung gemeinsam mit Judith Maier, die ab Samstag, 11. August, im Torhaus Legge zu sehen ist und am 2. September endet.

Während Langner Skulpturen zeigt, von Gebrauchskunst bis hin zu Exponaten mit sozialkritischem Hintergrund, stellt Maier Fotografien aus, die ebenfalls das Thema Schichten behandeln. Auch sie schlägt dabei einen Bogen: von einfachen Naturbeobachtungen bis hin zu Aufnahmen, die den Betrachter über das eigene Ich zum Nachdenken bringen sollen.

„Ich beschäftige mich gestalterisch und konzeptionell gern mit Begriffen aus dem Alltag, die oft unbeachtet und unnachgefragt einfach von uns hingenommen werden“, beschreibt Hugo Langner seine Ambitionen zum Ausstellungsthema. In seiner letzten Konzeptausstellung, auch in der Legge, hatte er sich am „Loch“-Begriff abgearbeitet.

Seine Holzskulpturen, drücken oft Hintergründiges zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen aus. Wenn es sich anbietet, gibt er einen Schuss Humor hinzu. Wenn Langner einige wenige Goldbarren auf einen breiten Sockel aus Schichtholz stapelt, ist klar, dass das Werk Unter- und Oberschicht symbolisiert. So leicht macht er es dem Betrachter jedoch selten. „Es ist und bleibt immer die Angelegenheit des Betrachters, seine subjektiven Schlüsse aus seiner Sichtweise zu ziehen. Manchmal überrascht mich die völlig andere Interpretationsversion in den Gesprächen“, sagt der Künstler.

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Am Sonntag, 13. August, beginnt um 11 Uhr die Vernissage mit Didgeridoo-Musik und einem Einführungsvortrag mit kabarettistischem Hintergrund. Interessierte Gäste sind zu einem Gläschen Sekt eingeladen. Ansonsten ist die Ausstellung jeweils an den Wochenenden geöffnet: samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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