Tag des offenen Denkmals
Haus Hülshoff und Stiftshaus sind dabei

Tecklenburg -

Mehr als 7500 historische Baudenkmale, Parks und archäologische Stätten öffnen am 25. Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, ihre Türen. Davon allein rund 1200 in Nordrhein-Westfalen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit. In Tecklenburg sind zwei Gebäude zu finden, die an diesem Tag im Mittelpunkt stehen: Haus Hülshoff und das Stiftshaus in Leeden.

Samstag, 11.08.2018, 07:00 Uhr

Das Haus Hülshoff in Tecklenburg wurde aufwendig renoviert. Am Tag des offenen Denkmals am 9. September können Interessierte es in Augenschein nehmen.
Das Haus Hülshoff in Tecklenburg wurde aufwendig renoviert. Am Tag des offenen Denkmals am 9. September können Interessierte es in Augenschein nehmen. Foto: Günter Benning

Die Hofanlage von Haus Hülshoff stellt nach Ansicht der Verantwortlichen mit ihrer Struktur als Gräftenhof „ein für das nördliche Münsterland einmaliges landschaftsprägendes Neurenaissance-Ensemble“ dar. Die Reichhaltigkeit der Innenausstattung sei ein Beleg für die Formenvielfalt, die Arbeitstechniken sowie für die Vorstellungen des Wohnens im späten 19. Jahrhundert beim gehobenen Bürgertum. Das Haupthaus wurde bis vor Kurzem aufwendig restauriert.

Die historischen Räume werden für Seminare und Empfänge genutzt und sind sonst nicht allgemein zugänglich. Am 9. September ist das Haus von 13 bis 18 Uhr geöffnet; um 13 und 17 Uhr finden Führungen mit Christina Darge-Kröner statt.

Das Stiftshaus in Leeden ist ein 1489 erbautes, ehemaliges Baronessenhaus des Zisterzienserinnenklosters. Der zweigeschossige Fachwerkbau besitzt im Erdgeschoss eine Kölner Decke und weitere barocke Bauelemente. Seit 2011 beherbergt es das Zisterzienser- und Stiftsmuseum. Geöffnet ist es am 9. September von 11 bis 17 Uhr. Führungen finden nach Bedarf durch Mitglieder des Heimatvereins Leeden statt.

„Dass die Feier ,25 Jahre Tag des offenen Denkmals’ in Deutschland mit dem Europäischen Kulturerbe-Jahr 2018 zusammenfällt, kommt wie gerufen“, so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. „Der Tag des offenen Denkmals hat sich innerhalb von 25 Jahren zur größten Kulturveranstaltung Deutschlands entwickelt. Dies ist der Begeisterung und dem Engagement der vielen Planungspartner zu verdanken.“

Das Jahresmotto „Entdecken, was uns verbindet“ nimmt ausdrücklich Bezug auf das Motto des Kulturerbejahres „Sharing Heritage“. Mit ihren Besuchern gehen die Veranstalter des Tages des offenen Denkmals auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen. Dabei verfolgen sie etwa Fragestellungen nach der Herkunft von Handwerkern und Handwerkstechniken, Baumaterialien oder Stilelementen.

Zum Thema

Das bundesweite Programm ist im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden.Interessierte können sich dort alle teilnehmenden Denkmale in einer Region anzeigen lassen.

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