Anregungen in Bildern und aus Holz
„Schichtarbeiter“ stellen Werke im Torhaus aus

Tecklenburg -

Was haben eine Milchschnitte und ein Butterbrot mit Kunst zu tun? Ganz einfach: Sie sind, wie es Willy Ludwig vom Verein „OK.OstbevernKultur“ formuliert, „vielschichtig“. Ebenso wie die Werke von Judith Maier und Hugo Langner, die im Torhaus „Legge“ zu sehen sind.

Montag, 13.08.2018, 06:00 Uhr

Mit seinem humorvollen Vortrag brachte Willy Ludwig (rechts) nicht nur Judith Maier und Hugo Langner zum Schmunzeln.
Mit seinem humorvollen Vortrag brachte Willy Ludwig (rechts) nicht nur Judith Maier und Hugo Langner zum Schmunzeln. Foto: Sigmar Teuber

Was haben eine Milchschnitte und ein Butterbrot mit Kunst zu tun? Ganz einfach: Sie sind, wie es Willy Ludwig vom Verein „OK.OstbevernKultur“ formuliert, „vielschichtig“. Ebenso wie die Werke von Judith Maier und Hugo Langner, die im Torhaus „Legge“ zu sehen sind. Unter dem Motto „Schichtarbeit“ präsentieren die beiden Werke, die dem Betrachter die Augen öffnen sollen für die Vielschichtigkeit der Dinge und des Lebens. Untermalt wurde die gestrige Vernissage mit Didgeridoo-Klängen von Jörg Dalitz.

Willy Ludwig, der nach eigenem Bekunden zum Vorsitzenden des Ostbeverner Vereins gewählt wurde, obwohl er „keine Ahnung von Kunst“ habe, lenkte mit einem humorvollen Vortrag (der bewies, dass das keine-Ahnung-haben wohl geflunkert war) das Interesse der zahlreichen Besucher auf die vielfältigen Werke der Künstler. Seine „Umwege“ mit Anspielungen auf Politik und Wirtschaft sorgten für so manches Schmunzeln unter den Zuhörern.

Für Hugo Langner haben „Schichten“ und „Löcher“ etwas gemeinsam: „Man sieht sie, beachtet sie aber nicht, weil sie alltäglich sind“. Für seine Exponate hat er Schichtholz verwendet, um zu verdeutlichen, dass „Schichten“ überall zu finden sind, wie zum Beispiel in der sogenannten Unter- und Oberschicht der Gesellschaft. Schichtholz biete mehr Möglichkeiten, sich auszudrücken, als die Arbeit mit Massivholz, so Langner, der im Gespräch mit den Gästen zwar seine Intention schildern, aber nicht seine Werke erklären wollte.

Wie Judith Maier erklärte, geben ihre Bilder das wieder, was sie „anspricht und bewegt“. Wichtig seien ihr die Begegnung und Gespräche mit Menschen, sagte sie. Ihre Bilder sollen dazu anregen, „das Leben zu hinterfragen.“

Zum Thema

Die Ausstellung „Schichtarbeit“ im Torhaus „Legge“ ist bis Sonntag, 2. September, jeweils samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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